Holm Friebe über Digitalisierung und Bewusstsein (indirekt)

Vortrag vom 8. Mai 2014:

Die souveräne Art, wie Friebe mit dem performativen Selbstwiderspruch seines ganzen Projekts umgeht – ein Buch über den Wert des Nichthandelns zu veröffentlichen ist ja nichts anderes als eine Handlung – macht diesen Vortrag auch auf einer äh, Meta-Ebene unterhaltsam.

Holm Friebe über Digitalisierung und Bewusstsein (indirekt)

2 Gedanken zu “Holm Friebe über Digitalisierung und Bewusstsein (indirekt)

  1. Volker schreibt:

    Ich denke, man kann Friebe nicht so verstehen, dass man gar nicht handeln soll, sondern es auf den Zeitpunkt ankommt und das schon auch „Handeln“ ist – siehe ziemlich am Anfang (4:10 etwa) das chinesische Prinzip Wu Wei – Handeln durch Nichthandeln. Mich erinnert diese Sichtweise sehr an den Prediger Salomos in der Bibel – „Alles hat seine Zeit“ – wo man ja auch darüber diskutiert, wie diese Gedanken in die Bibel gelangt sind. Aber unterhaltsam ist Friebe allemal, allein die vier Kategorien von Offizieren (ab 7:50) und wofür sie geeignet sind…

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  2. Gerhard schreibt:

    Ja, unterhaltsam war Friebe allemal. Aber er kommt mir in dem Zeitalter des allgegenwärtigen Aktionismus wie ein Rufer in der Wüste vor. Ein neueingestellter Manager in einem Unternehmen, der da sagen würde, daß man jetzt erstmal im Wesentlichen abwarte, der hätte glatt verloren, denn von ihm erwartet man einen besonders opulenten Strauß an Ideen.

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