Duke Ellington and His Orchestra: „Satin Doll“

An diesem Film ist vieles bemerkenswert:

  • der spaßige „Aufwach-Break“ des Drummers bei 0:55
  • das komplett ramponierte Instrument des Bassisten ab 1:27
  • Ellingtons ungefällige Harmonisierung seines eingängigen Themas während seines Solos ab 1:21 (das er sich allerdings mit dem Kontrabassisten teilt); weiterhin habe ich das dumpfe Gefühl, dass der Cutter hier einen ziemlich groben Schnitt gemacht hat)
  • die völlig un-poppige Dramaturgie des Ganzen (es wird zum Schluss hin immer ruhiger)
Duke Ellington and His Orchestra: „Satin Doll“

2 Gedanken zu “Duke Ellington and His Orchestra: „Satin Doll“

  1. Volker schreibt:

    zum Bemerkenswerten mein Vorschlag: der „Fingerzeig“ des Meisters bei 1:26
    …und noch die Frage: Gab es solche Arrangements öfter, also dass mit dem Bass-Solo aus der Big Band kurzerhand ein reines Trio wurde?

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  2. @Volker: Die Arrangements Ellingtons (bzw. Strayhorns) hatten – soweit ich das beurteilen kann – oft etwas Unberechenbares, fast Verqueres, was, wie gesagt, stets in merkwürdigem Kontrast zur Eingängigkeit des „eigentlichen“ musikalischen Materials (sprich: der, äh, „schmissigen“ Melodien) stand bzw. steht.

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