Lehmann in Darmstadt

Kurz gesagt, ist für Harry Lehmann der Neue Konzeptualismus (und sein historischer Vorläufer Fluxus) ein Trigger der längst überfälligen Wende in der Kunstmusik vom Interesse am Material zum Interesse an sozial relevanten Gehalten. Allerdings schöpft – seiner Meinung nach – der heutige musikalische Konzeptualismus das Potential dieser von ihm favorisierten musique engagée (meine Formulierung) nicht aus, weil er weitgehend „anästhetisch“ operiere (vgl. Kreidlers Diktum „Je unmusikalischer, desto besser.„). Ihre volle Wirkung könnten gehaltsästhetische Werke, so Lehmann, allerdings erst entfalten, wenn sie diese Verweigerungshaltung aufgäben:

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