Politischer Journalismus 2014

Seit einiger Zeit lässt der notorische Friedrich Küppersbusch (einer der vermutlich ganz wenigen Fernsehjournalisten, dessen, äh, „Anmoderationen“ jemals literarische Qualität erreichten und deshalb – völlig verdient – in den 90er Jahren des verg. Jhdts. als rororo-Taschenbuch erschienen) von seiner eigenen Firma „Probono“ ein gleichnamiges politisches Magazin herstellen, das – so meine Vermutung – das, was ich seit Kindertagen als „Politmagazin“ ans dem Fernsehen kenne, also z. B. „Report“, „Monitor“, „Panorama“ (allein die Sendungstitel verraten ihre Entstehung in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, niemand würde heute mehr auf die Idee kommen, ein politisches Meinungsmagazin „Monitor“ zu nennen, da sich der Assoziationsraum für dieses Wort vollkommen ins Bedrohliche gewandelt hat) in, äh, „das Internet“ (Glenn Greenwalds Polit-Blog heißt übrigens „The Intercept„) überführen soll.

Medienwechsel also.

Ok, es ist irgendwie noch nicht so wirklich alles am richtigen Platz, aber die Richtung passt, oder?

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