Raab über Künstliche Intelligenz

Das Alleinstellungsmerkmal der Künstlichen Intelligenz besteht mithin in ihrer einfühlsamen Einsetzbarkeit in der Geriatrie, Psychiatrie, Politik und Sterbehilfe.

Thomas Raab: „Die Netzwerk-Orange“, 2015 (S. 280)

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Meine Rezension dieses Romans steht hier.

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Raab über Künstliche Intelligenz

4 Gedanken zu “Raab über Künstliche Intelligenz

  1. @Gerhard: Raab spielt hier auf den künftigen (und teilweise schon praktizierten) Einsatz von sog. „Pflegerobotern“ an (Geriatrie, Psychiatrie). Dass derlei (beschränkt) „intelligente“ Maschinen bzw. Roboter auch in der Sterbehilfe Einsatz finden, ist mir nicht bekannt, aber zumindest denkbar. Die Sache mit der Politik ist natürlich eine satirische Übertreibung!

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  2. Volker schreibt:

    @stefan: „Die Sache mit der Politik ist natürlich eine satirische Übertreibung!“ Na, Stefan, mein Lieber, solchen Optimismus bin ich von Dir gar nicht gewohnt, genauso wenig wie ich von mir meine zunehmende Sympathie für Sascha Lobo, der „die Sache mit der Politik“ unlängst wieder auf den Punkt gebracht hat: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/netzpolitik-affaere-das-versagen-von-deutschlands-eliten-kolumne-a-1046824.html#ref=meinunghp…und solange das Wahlvolk das mitmacht, ist das ganze – ähm – alternativlos…aber tatsächlich, wen soll und kan man denn heutzutage noch wählen?

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  3. @Volker: Mein Satz „Die Sache mit der Politik ist natürlich eine satirische Übertreibung!“ war ironisch gemeint 😉

    Auch ich finde Lobos aktuelle Kolumne (mal wieder) großartig, er ist der brillanteste mir bekannte politische Kommentator deutscher Zunge derzeit. Und sein Neologismus „Verbärmlichkeit“ trifft’s genau! – Vielleicht war es doch nicht so schlimm, dass die Piratenpartei so einen Niedergang erlitten hat, Leute wie Lobo (der zwar – soweit mir bekannt – niemals Mitglied war, aber eben auch zur „Netzgemeinde“ gehört) können als freie Publizisten evtl. viel mehr bewirken als als Mitglied einer Splitterpartei.

    Und – wen „man“ „noch“ wählen kann? Keine Ahnung. Die beiden „Alternativen“ zur Alternativlosigkeit, also Die Linke bzw. die AfD, sind ja beide komplette Retro-Parteien, d. h., ihre politischen Ideen stammen aus dem 19. Jahrhundert (Karl Marx bzw. deutschnational-völkische Fantasien). Geistesgeschichtlich sind die Grünen mit ihrer linksliberalen Zivilisationsskepsis eigentlich die „jüngste“ Partei (Ideen der 1960er und 1970er Jahre), aber exakt die wirken derzeit oft noch frühvergreister als CDU und SPD zusammen.

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