Steve Reichs „Double Sextet“ als Musikvideo

Zweifellos Reichs stärkstes mir bekanntes Werk seit seinen „goldenen“ 1970ern in einer souveränen und durchgehend mitreißenden Interpretation, gerade weil, vor allem, was die Intonation der Violinen betrifft, einige klare Schnitzer dabei sind – die groovenden Pianos entschädigen dies allerdings mehr als ausreichend – und einmal der Cellistin, ausgerechnet, als die Kamera sie bei ca. 4:10 im Fokus hat, sogar der Bogen runterfällt🙂

Frank Gehrys Chicagoer Jay Pritzker Pavilion aus dem Jahr 2004 ist ein angemessener Aufführungsrahmen für diese Musik, denn er liegt genau zwischen steifem Konzertsaal und komplett relaxtem RockPopOpenAir. Exakt hier gehört Reichs Musik hin, denn im Konzertsaal kann man nicht so gut mit den Füßen wippen, ohne den Nachbarn zu nerven und bei einem reinen RockPopOpenAir ist das Publikum meist zu wenig auf die Musik fokussiert: „Hey, wie war das letzte Umsonst & Draußen?“ – „Super eigentlich, nur die Musik hat halt wieder gestört.“ (authentisches Zitat, keine Erfindung).

„Double Sextet“ ist im Grunde ein dreisätziges Werk, das aber ohne Pausen durchgepowert wird. Die Sätze 1 und 3 pulsieren schnell und sehr dicht, der 2. Satz ab ca. 9:00 bis ca. 16:00 pulsiert deutlich langsamer und ist ein wenig stärker melodieorientiert. Mein Lieblingssatz ist der dritte, der – eine Seltenheit bei Reich – gegen Ende geradezu riff-artige Strukturen vorweist, ohne dass hier der Reich zum Glass würde.

Kontrastiert man Double Sextet mal direkt mit einer Komposition aus den goldenen Siebzigern, sagen wir, Music for 18 musicians, fällt auf, dass sich vor allem Reichs Metrik gewandelt hat. Durch den weiterhin dominanten Puls kann man zwar immer noch mitgrooven, aber fast nie mehr mitzählen, was viele alteuropäisch geprägte Hörer nachhaltig irritieren mag. Es scheint schon eine komplexe metrische Hyperstruktur zu geben, aber der Hörer kann diese nicht durchgängig antizpieren (o.k., ich kann’s zumindest nicht, geht’s da draußen jemand damit evtl. anders? Bitte um Rückmeldungen in den Kommentaren, danke🙂 ), d. h. er weiß nicht immer, wo die nächste „Eins“ liegen mag. Genau das hat mir den Zugang zu diesem Werk anfangs erschwert: Ich fühlte mich einer gewissen Willkür des Komponisten ausgeliefert, was Unbehagen auslöste. Was macht der da jetzt eigentlich? „Wo“ bin ich genau? Bei häufigerem Hören wich das aber einem „qualifizierten Genuss“: Auch wenn ich es im Detail nicht verstand bzw. verstehe, habe ich doch den Eindruck, dass es sich bei dieser „Hypermetrik“ nicht um Willkür handelt, sondern um eine komplexe Form von Repetitivität.

Wer ganz wenig Zeit hat, kann sich das Video erst ab ca. 20:40 ansehen und bekommt trotzdem einen guten Eindruck.

Die Komposition stammt aus dem Jahr 2007, das Video ist von 2011.

Steve Reichs „Double Sextet“ als Musikvideo

12 Gedanken zu “Steve Reichs „Double Sextet“ als Musikvideo

  1. Gerhard schreibt:

    „einige klare Schnitzer dabei sind“
    Schade, daß ich sie nicht wahrnehmen kann/können werde…nun gut, ich kann mich trösten, daß Du etwa strukturelle Schwächen in einer Schachstellung auch nicht wahrnehmen können wirst.
    Man kann nicht alles können können🙂

    „bei einem reinen RockPopOpenAir ist das Publikum meist zu wenig auf die Musik fokussiert“
    Hatte auch mal ein schönes Erleben in Frankfurt im Jazzgarten, als sich neben mir eine Besucherin unentwegt über den elenden Fleischkonsum auslies und einfach nicht aufhörte und natürlich niemals nicht zuhörte. Ich wollte sie etwas gehässig fragen: „Sagen Sie mal, wieviel Leute stehen auf der Bühne? 3,5 oder 7?“, unterlies es aber, weil ich zu genervt war.

    „komplexe metrische Hyperstruktur“? Siehe oben!

    Ich hatte -Zeit- und habe mir das veritable Stück ganz angehört, nicht erst ab 20:00! Jedenfalls vermittels meinem mir eigenen Hörsinn angehört.

    Angenehmen Tag!

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  2. @Gerhard: „komplexe metrische Hyperstruktur“ – Es ging mir in meinem Begleittext zum Video nicht um die einschüchternde bzw. angeberische Zurschaustellung meiner vermeintlichen höranalytischen Fähigkeiten. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, bitte ich um Entschuldigung. Wichtig war mir, zu beschreiben, wie ich mir das „Double Sextet“ allmählich erarbeitet habe: Ich wollte, dass es mir gefällt – und im Lauf der Zeit habe ich dann genügend Sinneseindrücke gesammelt, um dem auch eine emotionale Grundlage zu geben (Ich weiß schon, dass das exakt die Verhaltensweise ist, die viele Menschen als „kopflastig“ schelten, aber bei mir war das schon immer so und es gibt genau keinen Grund, mich für diese Veranlagung in etwa zu bedauern [Gerhard, ich spreche hier jetzt nicht von dir, es ist ins Allgemeine gesprochen.]). Es gibt aber auch den anderen Fall: Ich nehme mir vor, dass mir ein Stück gefällt (aus welchen Gründen auch immer) – und im Laufe der Zeit sammle ich immer mehr Sinneseindrücke, die diesem Vorsatz widersprechen. Irgendwann kann ich dann nicht mehr anders und revidiere reumütig und etwas beschämt meine „Meinung“ (besser: mein Vorurteil).

    Ich denke mal, das ist ein ganz grundsätzlicher Vorgang bei der Erarbeitung eines ästhetischen Urteils. Bevor ich irgendwas konkret anhöre, habe ich immer schon ein „Vorurteil“, eine emotional gefärbte „Meinung“ (die durch und durch situationsbedingt oder zufällig oder fremdbestimmt sein kann, das spielt keine Rolle). Es gibt keine „neutrale“ Hörsituation (zumindest nicht bei mir): Ich bin zunächst immer extrem „ungerecht“ (d. h., ich höre nur, was ich hören will). Das ist aber nicht so schlimm, wie es sich anhört (sic!), denn die sich anschließenden sinnlichen Eindrücke in Echtzeit lassen sich nie ganz durch dieses Vorurteil entwerten, sie entfalten ein subtiles, aber nachhaltiges Eigenleben und transformieren letztendlich oft das Vorurteil, wodurch es zum ästhetischen Urteil wird.

    Es ist eigentlich eher verwirrend als erhellend, vom „kopflastigen“ und vom „bauchlastigen“ Hörtypus zu sprechen, denn im Grund läuft immer dasselbe ab – nur eben in unterschiedlicher Reihenfolge! Der „bauchlastige“ Hörer möchte so wenig wie möglich über die Musik wissen, angeblich, damit er besser „genießen“ kann, beim „kopflastigen“ ist es umgekehrt: er möchte so viel wie möglich über die Musik wissen, damit er besser „verstehen“ kann. Beide Typen setzen sich also mit einem klaren Hörkonzept hin, also etwa „nicht einfach so“. Ich denke nicht, dass einer der beiden Hörtypen „authentischer“ hört als der andere (außer man vertritt die Meinung, Ignoranz zeuge von Authentizität, je weniger man über Musik wisse, desto „authentischer“ könne man sie wahrnehmen etc. So wie ich das hier formuliere, klingt das natürlich absurd, im Alltag begegnet man dieser Haltung aber überraschend oft, gerade auch bei Menschen, die andere Kunstformen wie Literatur oder Bildende Kunst sehr reflektiert wahrnehmen [Gerhard, ich spreche weiter ins Allgemeine, nicht von dir oder über dich.]).

    Nun wird man aber kaum jemals eine „kopflastige“ Hörerin finden, die ihre Empfänglichkeit für aurale Sinneseindrücke komplett ihrer Intellektualität unterstellt. Genausowenig wird man jemals einen „bauchlastigen“ Hörer finden, der es schafft, sein Wissen über eine bestimmte Musik komplett seinem Bedürfnis nach angenehmen auralen Sinneseindrücken zu unterstellen. Ein schönes Beispiel für den letzten Fall ist der Wagnerianer, der – wider besseres historisches Wissen – ständig betonen muss, bei Wagner handele sich ja „letztlich“ nur um Musik. Der erste Fall ließe sich durch einen „überzeugten Neutöner“ illustrieren, der sich nicht eingestehen will, dass ein bestimmtes Stück Musik, das eigentlich mit dem „historisch richtigen Bewusstsein“ komponiert wurde, dennoch miserabel ist.

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  3. Volker schreibt:

    …und ich hab mir gerade die Audio-CD bei jpc bestellt – gibt’s im Moment für die Hälfte und man bekommt „2×5“ dazu, eingespielt von Bang on a Can (im Netz hier: https://www.youtube.com/watch?v=wRN_jUrJSnE) – und noch einen Satz zum Hörgenuss bei Reich, also meinem jetzt: ohne dass ich bei Reich jemals mitgezählt hätte, hab ich immer mal wieder versucht, mich auf verschiedene Details zu konzentrieren, also einmal habe ich ganz bewusst auf die mallets gehört oder die Blechbläser oder usw. und dabei kam es vor, dass ich in der Wiederholung der Läufe und Motive den Anfang verschoben habe, gerade bei den Kompositionen der 70er (v.a. 18musicians), wo es ja immer mit einem Ton beginnt, der sich erst einmal einprägt, ich dann aber, wenn das Motiv komplett war, mich auf einen anderen Ton als „ersten Ton“ konzentriert habe. Ich empfand dabei das Stück mitunter dann völlig anders…ohne dass ich das jetzt präziser beschreiben könnte…

    Ansonsten Euch einen anregenden Abend – will versuchen die nächsten Male wieder dabei zu sein🙂

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  4. JJäger schreibt:

    Das was du Volker beschreibst, ist eigentlich das, was ich für die Kernidee der minimal music halte, die Erkenntnis, dass es beim Menschen verschiedene Wahrnehmungsraster gibt, zwischen denen ein Wechsel möglich gemacht werden kann oder manchmal sogar erzwungen wird.
    Dieser Wechsel wird dem reflektierten Hörer bemerkbar, und sagt dem Hörer etwas über seinen Hörprozess. Der Hörprozess komponiert im Prinzip mit. Das nennt Peter Ablinger das „Hören hören“. Der Hörer hört, WIE er hört, nicht WAS er hört.
    Ablinger verabscheut das, was er Fingerzeige-Musik nennt, bei der der Hörer immer wie am Nasenring vom Komponisten durchs Werk gezogen wird, wo sich seine Aufmerksamkeit überhaupt nicht bewegen kann. Der Komponist drängt dann seine eigene Hörweise auf.

    Die minimal music hat das erkannt und spielt dieses Spiel der Aufmerksamkeit. Manchmal wird gelenkt, „kuck mal da, da ist ein neues Motiv, das web ich rein“, und dann wird wieder losgelassen „jetzt ist es drin, jetzt darfst du herausfinden, wie das mit dem Rest zusammenspielt“,
    das sind riesige Unterschiede, obwohl materiell kaum verändert wird.

    Wie diese Erkenntnis in die Werke einfließt, ist von Komponist zu Komponist unterschiedlich, aber sie ist immer mit Mehrdeutigkeit der Einzelelemente verbunden. Die Kritik an den Minimalismus: „Da wird ja immer das gleiche wiederholt“, verkennt diese Kernidee. Denn es geht darum, dass das Identische anders wahrgenommen wird, wenn es im anderen Kontext erscheint.

    Es gibt eine ziemlich kitschige Komposition von Gavin Bryars die ich hier mal als Beispiel nehme,
    „Jesus Blood never failed me yet“, die eigentlich ganz nett zu hören ist und ein tolles Konzept verdeutlicht:

    Der religiöse Gesang ist ein Sample, dass immer wiederholt wird, nach einiger Zeit setzt eine Begleitung ein, die im Laufe des Stücks immer dichter und kräftiger wird. Jetzt kann man natürlich seine Spaß daran haben herauszufinden, welches Instrument jetzt dazugekommen ist, aber darum gehts eigentlich nicht.
    Der springende Punkt der Komposition ist, dass der Gesang anders wahrgenommen wird, in Abhängigkeit der Begleitung, obwohl er sich gar nicht materiell verändert. Die Wahrnehmung scheint den Gesang zu verändern, und das ist bemerkenswert.
    Es gibt eine längere Version der Komposition, in der Tom Waits darüber singt, im Duett, dadurch wird dieser Effekt völlig zunichte gemacht. Die Version ist richtig scheiße, nicht etwa weil man etwas an Waits Performance zu beanstanden hätte, sondern weil der Komposition das geraubt wird, was sie konzeptuell clever gemacht hat und als minimal music qualifiziert hat. Ob da jetzt immer noch etwas wiederholt wird spielt für mich keine Rolle mehr.

    Als frühpostmoderne Erscheinung beschäftigt sich der Minimalismus mit Mehrdeutigkeit in all ihren Formen. Daran messe ich minimalistische Kompositionen, wie diese Kernidee aufgegriffen wird. Nebenbei, da war noch keine Spur von „Beliebigkeit“, „Nichts ist unmöglich“ etc., sondern ganz kontrollierte Wahrnehmungssituationen. Und das was einer manchmal „Zitate“ nennt, gibts da auch nur in dem Sinne, wie sie gerade dieser Kernidee dienlich sind.

    Andriessen schreibt nicht ein Stück „Hoketus“, weil er den Hoketus so zitierfähig findet, sondern weil in der Kompositionstechnik eine Möglichkeit sieht Wahnehmung aufzuspalten. Das gleiche gilt für Glass‘ „Music in Contrary Motion“, in der die Wahrnehmung der Bewegung durch Gegenlauf verstärkt wird. Bei dem Stück spielt es ganz stark eine Rolle, was man vorher gehört hat, denn der Wahrnehmungsapparat ist gar nicht so unveränderlich wie man denkt. Hört man vorher ein Stück mit vielen Tiefen, stechen bei „Contrary Motion“ die Höhen hervor, und umgekeht. Dann fallen einem Details auf und auf diese Details schießt die Wahrnehmung sich dann ein und dann hört das sich das ganze Stück so an. Das Stück klingt dann ganz anders. Mal wie ein Ragtime, mal wie ein Tanz, oder auch mal wie ein nasser Furz wenns nicht will. Oder wenn Reich einen Counterpoint schreibt und so weiter. Diese Zitate haben immer den Hintergedanken der Neuerfindung dieser Techniken als Techniken der Aufmerksamkeitslenkung.

    Das trennt für mich den Minimalismus vom Postminimalismus ab, der mit seinen Einflüssen weniger wählerisch ist auch wenn die Richtungen klanglich ähnlich sind.

    Hier ein schönes Stück für Zähler.
    Diderik Wagenaar’s „Tam Tam“:

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  5. Gerhard schreibt:

    @Stefan,
    „Sollte dieser Eindruck entstanden sein, bitte ich um Entschuldigung.“
    Nein, ist nicht entstanden.
    Das mit den „Sinneseindrücke sammeln, um eine emotionale Grundlage“ ist angekommen.

    Ganz nebenbei und womöglich Deinen Punkt nicht treffend: Bei mir läuft es so mit Musik ab: Wenn mir etwas nicht gefällt oder ich keinen rechten Zugang finde, widmete ich der Sache einfach mehr Zeit und Konzentration. So gebe ich der Sache eine zweite/dritte Chance.
    Ich bin auch selten ein konzentrierter Zuhörer, leider, mache meist irgendwelche Dinge simultan. Da ist einfach eine Angst, nicht genug in „der“ Zeit unterbringen zu können. Man möchte von allen Töpfen gleichzeitig fressen.
    „Bevor ich irgendwas konkret anhöre, habe ich immer schon ein “Vorurteil”“: Du meinst, Du kennst den Künstler und erwartest so etwas Bestimmtes? Oder meinst Du, mal kurz reingehört zu haben?
    In der bildenden Kunst habe ich die Umwertung bestimmter Werke durch konkretes Einfühlen oft erlebt:
    !990 Surrealistenausstellung in Frankfurt: Fernand Léger Mit ihm konnte ich wenig anfangen, fand seine Werke unangenehm. Ebenso war es später mit Wilhelm Nay.
    In diesen Fällen war es im Grunde die Enge meines Kunstbegriffs, der mir den Zugang verwehrte.

    Interessante Kontemplation über „kopflastig” und “bauchlastig“.

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  6. Gerhard schreibt:

    @Volker,
    danke für Deine Beschreibung des Geschehens beim Zuhören …
    Ja, der Abend war anregend und wenn Du das nächste Mal dabei wärst, wäre es schön.

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  7. Gerhard schreibt:

    @JJäger, alle Achtung! Damit kann ich einiges anfangen. Zu den includierten Musikbeispielen bin ich noch nicht gekommen, aber dich denke, ich lese das noch einmal, was Du schriebst!

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  8. JJäger schreibt:

    Nochmal eine Empfehlung zu Reich:
    Ich finde seine neuen Variations for Vibes, Pianos und Strings stechen hervor. Das ist eine richtig frische Komposition von ihm mit einigen Ideen, die ich von ihm noch nicht gehört hab. Da macht mitzählen wirklich Spaß, ich find sie leider nicht online. Die älteren Variations waren auch schon klasse, obwohl Reich sie nie so wirklich mochte. Die doppeldeutige Harmonik, die er darin eingesetzt hat passte eigentlich schön in das Gesamtkonzept des Minimalismus.

    Am „Double Sextet“ gefällt mir der letzte Satz am besten. Für ein richtig schön knackiges Klavier empfehle ich den 1. Satz von Radio Rewrite und das Stück Dance Patterns.

    Jetzt wo wir beim Thema Minimalismus sind, brennt es mir unter den Nägeln, einige weitere super exklusive Geheimtipps loszuwerden:

    Kategorie 1: JJ’s Lost and Found, the essentials

    Fred Frith: The as usual dance towards the other flight to what is not

    Fred Frith kommt aus der gleichen Ecke wie Glenn Branca, er hat für einen Dokumentarfilm mit obigem Titel 7 Gitarrenquartette komponiert, und die sind Minimalismus at it’s best. 16:22 gefällt mir am besten. Absolut unreal.

    Jose Manuel Berenguer: Alef Tera Kal Nanon

    Ein Mysterium. Das Stück klingt zuerst wie „neue Musik“, der repetitive Charakter offenbart sich erst mit der Zeit. Ein echtes Unikat.

    In der Music Selection bei UBU beginnt bei ca. 1:10:17 ein schönes Stück, es heißt „a la selva“.
    http://www.ubuweb.com/sound/berenguer.html

    Lois V Vierk: Manhattan Cascade

    Beginnt bei 1:11. Ein Stück zum Schmachten. Aber! Clever, und konzeptuell simpel und ganz im Sinne des Minimalismus. Fast völlig strikte Prozessmusik ohne viel Freiraum. Das ist genau mein Geschmack. Gespielt von Guy Klucevsek, dessen Musik auch zu erwähnen ist.

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