Joscha Bach glaubt an die Möglichkeit bewusster Maschinen (2014)

Ganz dickes Brett: Bach, mit dem ich vor Kurzem die Ehre hatte, auf Michael Seemanns Blog diskutieren zu dürfen, verbindet in diesem dichten, anstrengenden, aber lohnenden Vortrag zeitlose philosophische Fragestellungen à la Wokommenwirherwogehenwirhin mit aktueller Informationstechnnologie. Wie brillant Bach wirklich ist, zeigt sich vor allem ab ca. Minute 36, wo er auf komplexe Publikumsfragen aus dem Stand ebenso komplexe Antworten formulieren kann (die zeigen, wie schnell er das Problem des jeweiligen Fragestellers zu erfassen in der Lage war). Dabei wird zwischendurch (ab 46:50) eben mal so nebenbei Luhmanns Autopoiesis verabschiedet.

Wen interessiert, was die anglo-amerikanische akademische Philosophie aktuell zum Thema „The Computational Theory of Mind“, deren Hauptvertreter Jerry Fodor hierzulande nach meinem Kenntnisstand ziemlich unbekannt ist, zu sagen hat, dem sei dieser Artikel der Internet Encyclopedia of Philosophy ans Herz gelegt.

Joscha Bach glaubt an die Möglichkeit bewusster Maschinen (2014)

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