Satieggert

SatieggertMoritz Eggert vermeldete am 18. Januar gewohnt launig die Gründung einer internationalen Erik-Satie-Gesellschaft (ESG), der er natürlich selber angehört. Das Photo rechts (ok, ich hab’s bearbeitet) zeigt Prof. Eggert während seiner angemessen performativen Huldigung des Meisters aus Honfleur.

Dass die Gründungsveranstaltung im lauschigen Kurörtchen Königsfeld im Schwarzwald, einem „Zentrum der Herrnhuter Brüdergemeine“ (Wikipedia) und nicht etwa in Honfleur oder gar in einem Pariser Bordell stattfand, wirkt zwar zunächst rätselhaft, kann aber auch als durchaus gelungene willkürliche Irreführung ganz im Sinne des dem Dadaismus nahestehenden Satie begriffen werden.

Die Aktivitäten der ESG werden zu beobachten sein. Ich wünsche der Unternehmung, was immer sie vorhaben mag, von Herzen den bestmöglichen Erfolg!

Satieggert

2 Gedanken zu “Satieggert

  1. Wenn Professoren Gesellschaften gründen, kommt meistens nix g’scheites dabei raus. Hatte nicht Satie seine eigene Kirche gegründet in der er selbst das einzige Mitglied war? Das finde ich irgendwie amüsanter und hatte vermutlich langfristig auch eine substantiellere Wirkung.

    Übrigens: Zum Jubiläum (150. Geburtstag) veröffentlicht Bärenreiter Urtext Satie’s Klavierwerk in einer überarbeiteten Neuauflage, empfehlenswert, wenn man’s nicht sowieso schon im Schrank stehen hat.

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