Mother Falcon: „Quiet Mind“ (2015)

Im Umfeld der us-amerikanischen Indie-Szene tummeln sich immer mal wieder Bands, die zwanglos das Singer/Songwriter-Genre mit kunstmusikalischen Elementen verbinden. Z. B. hier Mother Falcon, die in „Quiet Mind“ so ziemlich alle Popmusikstile der 1970er-Jahre erinnern lassen (die die Bandmitglieder ja allesamt nur aus der Konserve kennen können), von der Besetzung her aber eher an das Penguin Cafe Orchestra selig erinnern:

Die Band wird hier von dem in Seattle beheimateten Online-Radio Second Inversion gefeaturet, das sich für, so würde ich das definieren, eher tonale und eher geräuschferne Kunstmusik zwischen Henryk Gorecki, Nick Drake, Mikis Theodorakis und, äh, Phil Glass zuständig fühlt. Auch folgende, mir unbekannte Namen tauchen auf: Jacob ter Veldhuis Der Sender selbst wirbt mit dem Slogan „Rethink Classical“, was aber eher irreführende Assoziationen an das gruselige deutsche „Klassik Radio“ (schluck) weckt. Hier ist der Stream-Link für den Mediaplayer eurer Wahl:

http://icy3.abacast.com:80/king-secondinversionmp3-48.m3u

Mother Falcon: „Quiet Mind“ (2015)

3 Gedanken zu “Mother Falcon: „Quiet Mind“ (2015)

  1. Gerhard schreibt:

    Ja danke für den Hinweis! ch werde den Sender mal ausprobieren.
    Für die Keramik-Werkstatt nutzen wir neuerdings ein Webradio.
    Im Bereich „Electronic Music“ ist es nicht leicht, etwas zu finden, dem man beständig zuhören kann.
    Solche Begriffe wie „Cutting-edge electronic music“ deuten eher auf topaktuelle Musik hin und nicht auf etwas, das ein wenig abseits steht.

    Gefällt mir

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