Jascha Nemtsov spielt Saderazki

Was für Musik! Und was für ein Pianist! Anspieltipp: Prélude #18 in f-moll, 7:44 – 8:17 (Vorsicht: geht ab wie die Hölle!)

Saderazki?
Jascha Nemtsov?

Jascha Nemtsov spielt Saderazki

8 Gedanken zu “Jascha Nemtsov spielt Saderazki

  1. Gerhard schreibt:

    Was sind das für Stücke, @Stefan? Übungsstücke, Miniaturen?

    Zu Dennis Bemerkung: Ich hatte tatsächlich eine Traumsequenz, in der der Roman eine Fortsetzung erfuhr. Ralf stellte darin Nachbetrachtungen an, Resentiments, dachte Dinge an, monologisierte…es war ein Nach-RAUM des Romans, ein Hort des Medialismus, ein Vogelnest der so für den Autor bezeichnenden Gedanken, Gefühlen, Schwingungen.
    Ja, ich denke, der Roman räsoniert und „arbeitet“ noch in uns allen nach. Als ein Band.
    So stelle ich mir das vor.
    (Nun sage mir keiner, das sei zu schwülstig)🙂

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  2. Gerhard schreibt:

    @Stefan: Streiche bitte „Ressentiments“. Dies ist ein falsches Wort. Ich meinte eher Gedankenbruchstücke, atmosphärische Eindrücke. Manchmal schleicht sich was Falsches ein.

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  3. @Dennis + Gerhard: #Medialismus Ich versuche derzeit vor allem, den verstörenden Abbruch des Schreibflusses irgendwie zu erklären. Aber wie ich Ralf kenne, wird er vermutlich sagen, dies habe ganz „banale“ Gründe (ist euch auch aufgefallen, dass „banal“ eines der Lieblingswörter des Ich-Sprechers von „Medialismus“ ist?). Eigentlich – ihr kennt mich – habe ich schon eine komplette Deutung des Romans im Kopf, halte es aber noch für zu früh, um damit rauszurücken. Wir werden sehen.

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  4. Gerhard schreibt:

    „Banal“ fiel mir nicht auf, vielleicht ist das schlicht kein Reizwort für mich. Reizwörter im Englischen sind für mich „Really“, „actually“, vor allem, wenn sie im Überfluss daherkommen.
    Im Mathematikstudium gab es auch so ein Wort: „Trivial“. Das heißt, daß man es nicht zu erklären braucht. In den Anfangsjahren meiner verstärkt betriebenen schachlichen „Karriere“ fragte ich mal einen Nationalspieler zu der Güte eines Zugs, den ich als Option gehabt hätte. Der machte nur eine fahrige Handbewegung, das sollte heißen: „Selbsterklärend“. Heute weiß ich natürlich, was er „sagen“ wollte, aber damals ärgerte mich das doch ein wenig.

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  5. @Stefan: Als sein Lektor kannst du viellicht noch auf Ralf einwirken. Es geht dabei nicht um Rechtschreibung, sondern um die inhaltliche Vollendung des Romans. Das jetzige Ende wirkt wie ein
    unambitionierter Abbruch, als wenn der Autor keine Lust mehr gehabt hätte und das geht nicht, kann man nicht machen. Ralf trägt mittlerweile eine Verantwortung nicht nur für den Roman, sondern auch für seine Leser. Das muss ordentlich vollendet werden, vielleicht braucht er ja nur etwas Abstand, eine kleine Pause, das sei ihm erstmal gegönnt. Aber allzulang sollte er auch nicht wieder damit warten, noch sind wir ihm gewogen!

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  6. @Dennis: Ich fürchte, der Autor ist gegen diese Art von „Einwirkung“ komplett immun… Außerdem kann der Eindruck des „Abbruchs aus Lustlosigkeit“ ja auch durch die Publikationsform als Fortsetzungsroman beeinflusst sein. Vielleicht solltest du (irgendwann) den ganzen Roman nochmals komplett am Stück durchlesen, dann entsteht evtl. wieder ein anderer Eindruck. Es gibt bsp.weise die „Plakatwand“-Korrespondenz zwischen dem ersten und dem letzten Kapitel, was einem vermutlich nicht auffällt, wenn man das erste Kapitel vor Monaten schon gelesen hat.

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