Beware the Instant Gratification Monkey!

Mein seit langem geplanter Weltsicht-Artikel über Prokrastination ist längst überfällig, aber ich schiebe ihn halt immer wieder vor mir her …

Stattdessen hier einstweilen ein ganz frischer und wirklich humorvoller TED Talk des selbst ernannten master procrastinators Tim Urban:

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung halte ich zwanghaftes Aufschieben notwendiger Dinge, Tätigkeiten und Lebensentscheidungen ja nicht für ein „lustiges“, bzw. unterhaltsames Thema. Das Sachbuch „Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin“ von Lobo/Passig aus dem Jahr 2008 habe ich deswegen erst gar nicht gelesen. Vielleicht ein Fehler. Vielleicht ein Kardinalfehler. Vielleicht sollte ich es doch lesen? Ja, ich sollte es lesen … irgendwann … Irgendwann werde ich es ganz sicher lesen. Und dann werde ich die Sache sicher besser in den Griff kriegen. Natürlich nicht sofort, aber im Anschluss … oder so. Aber vorher muss ich unbedingt noch …

Beware the Instant Gratification Monkey!

6 Gedanken zu “Beware the Instant Gratification Monkey!

  1. Gerhard schreibt:

    In Anteilen hat das wohl jeder. Wenn das aber ein durchgängiges Phänomen ist, dann hat es den schönen Titel „Prokrastination“ verdient.
    Aufgrund meiner Neigung zu Zwangsphänomenen (habe ich die Haustür wirklich abgeschlossen?) sind allerdings immer wieder mal Verzögerungen notwendigen Tuns an der Tagesordnung, wenn es meine „Zwangsfelder“ berührt.

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  2. Gerhard schreibt:

    Das Video bricht bei etwa 12 Minuten ab. Zweimal so geschehen. Es ist mit 14:03 gelistet.
    Kann es sein, daß der „Monkey“ das Anzeigen der Lösung für das leidige Problem „Prokrastination“ verhindert hat??

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  3. Gerhard schreibt:

    Kleiner Witz noch, nachgereicht:
    Habe einen Schulkameraden, der auf das Klagen seiner Frau, daß die mittlerweile lange Ehe/Beziehung nicht mehr befriedige/gut tue, zu ihr gesagt hat: „Wer nimmt uns denn noch?“.

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  4. orrdmdennis schreibt:

    Interessant, aber gar nicht mein Problem. Ich leide eher unter dem Zwang Dinge ordentlich beenden zu wollen, no matter what. „Gute Abschlussqualitäten“, „stark ausgeprägter Werkwille“ und „Vollstreckermentalität“ sind meine Lieblingsbezeichnungen dafür, das ist in der Außenwirkung unproblematisch, in unserer Gesellschaft angesehen und deswegen eher vorteilhaft, kann aber mitunter einen sehr unangenehmen Druck erzeugen, den man nur selbst (und das engste Umfeld) wahrnimmt, danach kommt dann dafür der erlösende Release, darauf folgt aber auch gleich das schwarze Loch (große Leere, nichts zu tun, alles sinnlos). Gibt es für diesen Zyklus auch eine psychologische Bezeichnung?

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