Filterblasenpflege 2016-05-26

Es wurde mal wieder Zeit, meine Blogroll* zu aktualisieren:

Neuzugänge

  • Wild Dueck 14-tägige Kolumne des Heidelberger Mathematikers und Publizisten Gunter Dueck, der eine Art „Harald Lesch der Netzgemeinde“ ist, will sagen, ein durch und durch mathematisch-naturwissenschaftlicher Kopf, dem die Menschen aber nicht wurscht sind.
  • Guillaume Paoli Der Berliner Philosoph mit französischem Migrationshintergrund äußert sich immer wieder mit spitzer Zunge zu Themen wie Gentrifizierung und Digitaler Observanz. 2007 schrieb er den besten mir bekannten Text über das sog. „Prenzlschwabenphänomen„. Sehr** lesenswert!

Einstweilige Stilllegungen

  • Filterrauschen (Dennis Eckhardt & Stefan Lischewski). Grund: Inaktivität😦
  • Ausgewuchtet (Erich S. Hermann). Grund: Inaktivität😦

* Die Blogroll findet sich in der Seitenleiste der Weltsicht, die sichtbar wird, wenn man die drei horizontalen Balken ganz oben rechts anklickt. Dann ein wenig nach nach unten scrollen. Die Links sind nach den Kategorien „Freunde“, „Kunst“ (derzeit unbesetzt), „Kunstmusik“, „Philosophie“, „Politik“, „Würzburg“ und „Wissenschaft“ sortiert und umfassen auch Homepages, Podcasts und Videokanäle. Bitte um Rückmeldung, falls das bei euch nicht funktioniert.
** Korrektur 2016-05-26T09:28:38: Bin Paolis Glosse grade noch mal durchgegangen. Sie ist doch eher auf unterhaltsame Weise bösartig als tatsächlich analytisch. Deswegen wurde das „sehr“ gestrichen .
Filterblasenpflege 2016-05-26

4 Gedanken zu “Filterblasenpflege 2016-05-26

  1. Gerhard schreibt:

    Vom „Naturwissenschaftlichen“ Background lässt Dück ja kaum etwas durchdringen. Er zeigt keine Studien auf, verweist nicht auf irgendwelche Untersuchungen. Spirituelles scheint auch manchmal wie eine zarte Pflanze durch, wobei man sich sicher sein kann, daß er mit diversen spirituellen Anschauungen und Philosophie vertraut ist.
    Seine Art der Herangehensweise an Problematiken in Unternehmen scheint ziemlich selbstgestrickt, aber bisweilen trifft er wirklich die wunden Punkte unserer Unternehmenskultur und unserer Denkauffassungen.

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  2. @Gerhard: Duecks Denke ist dennoch durch und durch „mathematisch“, weil sie nach quantitativen Lösungen qualitativer Probleme sucht. So verwendet er zur Einschätzung menschlicher Persönlichkeiten stets den Myers-Briggs-Typenindikator MBTI, den die Wikipedia ganz geradeaus als unwissenschaftlich bezeichnet. Ich wette, Dueck verwendet genau diese Methodik, weil sie sich so gut mathematisieren lässt, nicht etwa, weil er sich für analytische Psychologie à la C.G. Jung interessiert, auf der der MBTI basiert.

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  3. Gerhard schreibt:

    Das mit dem MBTI kann sein. Ich persönlich bin ja absolut kein Fan von Typenlehren, obwohl ich einst von einem sehr bekannten Buch zu dieser Thematik , „Grundformen der Angst“, sehr angetan war. Ausgehend letztlich von einer gewissen Ernüchterung damit fiel es mir auch zeitlebens schwer, mich mit dem Eneagramm auseinanderzusetzen, das ja von manchen Therapeuten sehr geschätzt wird.
    Dueck ist irgendwie „barock“ und sperrig für mich. Seine Denke ist eigen. Kann durchaus sein, daß der/sein „mathematische Urgrund“ da reinspielt. Dennoch hat er in so manchem recht und verblüfft nicht selten.

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