Schwenzel über das Bloggen

Vorbemerkung: „randall munroe“ ist hier für mich nur ein Platzhalter, ich wusste bisher gar nicht, wer das ist.

[Seine, S.H.] comics handeln ausschliesslich von dingen, die randall munroe interessieren. sie halten sich an keine konventionen, ausser denen, die er sich selbst ausgedacht hat. das ist an sich nicht wirklich radikal, sondern eine haltung, die ich mir eigentlich von jedem blogger … wünsche: dem massengeschmack … nicht nur nicht zu folgen, sondern den massengeschmack … gar nicht erst beachten. nicht nur „bloggen als würde niemand zusehen“, sondern publizieren, als wären alle so wie ich. das klingt hermetisch, ist es aber nicht, denn das jeweilige ich ist ja der welt zugewandt, aber eben fokussiert. wird diese haltung leidenschaftlich und konsequent durchgezogen, können wunderbare untrendige, unoptimierte, eigene werke entstehen, die vielleicht nicht jedem gefallen, aber den wenigen dann um so mehr.

Felix Schwenzel: „randall monroes sorgfältige radikalität“, Blogartikel vom 4. Mai 2016

Schwenzel über das Bloggen

6 Gedanken zu “Schwenzel über das Bloggen

  1. Gerhard schreibt:

    Ganz einfach: randall munroe hat „what if“ geschrieben. Das Buch liegt in fast jedem Bücherladen mit Sachbuchecke aus. Insofern erinnerte ich mich an die vorgestellte Reihe.

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  2. Gerhard schreibt:

    Im übrigen bin ich nicht bereit, nur Gluckser, Däumchen sowie Beifallsbekundigungen von mir zu geben, sondern auch mal Assoziertes, Angedachtes, Beiläufiges und sogar Weiterführendes.
    Ich bin auch selten einer, der sich nur mit harten facts schreibend raustraut, sondern auch mal Gehörtes verlautet.
    So ist das!

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  3. Gerhard schreibt:

    Bücherläden sind fast wie Museen…eines der Highlights meiner Frankfurtbesuche ist immer der Bookshop 100 m oberhalb des „Tortenmuseums“ MMK, in Richtung Zeil. Mir geht es diesbzgl. fast so wie dem seligen Fritz Muliar, der stets auf die Frage „Wollen Sie einen Kaffee“? antwortete: „Immer!!“.
    (Deshalb schrieb er auch ein Buch über „seinen“ Kaffee).

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