Robinson on Analogy

And analogies were mostly meaningless – a matter of phenotype rather than genotype (to use another analogy). Most of poetry and literature, really all the humanities, not to mention the social sciences, were phenotypic as far as Sax could tell. They added up to a huge compendium of meaningless analogies, which did not help to explain things, but only distorted perception of them. A kind of continuous conceptual drunkenness, one might say.

Kim Stanley Robinson: „Green Mars“ (1994)

Robinson on Analogy

2 Gedanken zu “Robinson on Analogy

  1. @Gerhard: Ihre Selbstwidersprüchlichkeit, denn „conceptual drunkenness“ ist ja ebenfalls eine Analogie. Die Romanfigur „Sax“, das macht die Sache evtl. klarer, ist eines der vielen Alter Egos von Robinson in „Mars“. Er steht für den Typus „Wissenschaftler“ und „Macher“ und treibt die Romanhandlung stets durch technologische Innovation (darunter immer auch Waffen!) voran.

    Sax ist der geborene Ingenieur und Rechner, der am liebsten alles in Zahlen ausdrücken möchte (und meistens irgendwann auch kann, zumindest im Roman). Sax ist hier einfach mal wieder sauer darüber, dass das Denken in Analogien, also ein nicht-quantifizierendes Denken, welches der Ingenieur immer erst mühsam quantifizieren muss, um entsprechende (digitale) Maschinen bauen zu können, so tief im Menschen verwurzelt ist. Es ist ihm einfach nicht auszutreiben. Komisch wird dieser Zorn dadurch, dass er sich analoger Metaphern wie „conceptual drunkenness“ bedient.

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