Saitenresonanzflügel mit Feedback

Gökhan Deneç hat da was gebaut, dessen technische Seite ich nicht ganz verstehe, aber klanglich überzeugt das Arrangement schon mal, zumindest im Dreiminutendemo:

Auf ihrem empfehlenswerten Blog microphonesandloudspeakers.com macht uns Cathy van Eyck noch etwas schlauer darüber, wie das Ganze funktioniert:

The piano strings are attracted and repelled by the magnetic fields caused by … electromagnets. […] A contact microphone … is attached to the soundboard of the piano. In between this microphone and array of electromagnets a Pure Data patch is controlling and shaping the signal to the electromagnets.

So richtig kontrollierbar ist dieser hybride Klanggenerator, den Deneç „Sympathetic Piano“ nennt, allerdings nicht. Freimütig gesteht er ein:

I can not repeat the same sounds, there are tons of randomization going on to construct this generativeness.

Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, hängt dann natürlich von der ästhetischen Position der Hörerin ab. Der Komponist wird’s wohl mögen wollen, sonst hätte er seine Apparatur anders konzipiert.

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