The George Duke Week 1 of 7: Live in Paris 1979

Gegen die psychischen Begleiterscheinungen des Monats November gilt es einmal wieder harte Maßnahmen zu ergreifen. Deshalb habe ich mich entschlossen, jegliche ansonsten angestrebte Periodizität der Weltsicht für diese Woche zu unterbrechen und – quasi als nicht-rezeptpflichtigen Stimmungsaufheller – eine „George Duke Week“ einzuschieben, da mich die Musik dieses ebenso begabten wie (mal mehr, mal weniger) adipösen Komponisten, Keyboarders und Sängers, der 2013 von uns ging, bereits seit ca. einem Vierteljahr nachhaltig bei Laune hält.

Los geht’s mit untenstehender Performance, die zwar erst im Jahr 1979 stattfand, für mich aber dennoch beispielhaft den spirit der 1960er-Jahre, den die Kunsthistorikerin Camille Paglia jüngst mit den Begriffen exaltation! cosmic consciousness! C. G. Jung! so treffend charakterisierte, verkörpert.  Ich habe den Link so eingerichtet, dass das Video bei Sekunde 30 einsetzt. Bis ca. 1’4″ liegt leider die Stimme des französischen Ansagers über der Musik – aber dann:

George Duke ist übrigens der freundliche Keyboarder ganz rechts 😉

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The George Duke Week 1 of 7: Live in Paris 1979

5 Gedanken zu “The George Duke Week 1 of 7: Live in Paris 1979

  1. Funk ist für mich geradezu gewöhnungsbedürftig geworden.
    Alles ändert sich.
    Beim Museumsuferfest Frankfurt vor vielleicht 12/15 Jahren lauschte ich einer Funkband Stunden!
    Unlängst, beim Hafensommer in Würzburg, verlies ich nach dem 2. Song die Szene. Primär wegen der „Show“.
    Dennoch ein Dankeschön für den Einspieler!

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  2. @Gerhard:
    ad 1) Man muss gar nichts.
    ad 2) „Eigenartigkeit“ ist kein Qualitätskriterium. Funk ist nicht mehr oder weniger eigenartig als Salsa, Sinti-Jazz oder Reggae.

    Interessant fand ich deine Bemerkung, dass Funk für dich „geradezu gewöhnungsbedürftig geworden“ ist. Meine Vermutung: mit zunehmendem Alter fühlt man sich weniger zu extrovertierter Musik hingezogen und bevorzugt Musik, die „nichts von einem will“, die einen „in Ruhe lässt“. Genau das aber trifft für den extrem aktivierenden Funk nicht zu. Liege ich richtig?

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  3. 1) Alt bin ich nicht.
    2) Dass „Eigenartigkeit“ dich anfixen würde, wusste ich (bereits).
    3) Die Musik ist mir zu einfach, zu plump geworden. Bei manchen technoiden Klängen (auch Acid, footwork, all das „Gepumpe“ ohne irgendeine Änderung) passiert mir das jetzt auch viel häufiger als früher, daß ich abschalte. Oder bei noiseartrigen Sachen, wo man nur ein hochfreuenten Piepsen oder Pfeifen hört.
    4) Nein, ich meine, daß mich grooviges nach wie vor anzieht / anziehen kann. Ich versuche das mal heute Abend, ne Stunde zu etwas technoidem zu tanzen, das geht sicher. Muus nur blind in mein Regal greifen…
    5) Mein Musikgeschmack verändert sich fortlaufend. Dem habe ich mich zu fügen 🙂 😉 😦

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