Musikgeschichte als Mediengeschichte

Wer Harry Lehmanns „medialistische“ (R. Schuster) Rekonstruktion der Musikgeschichte noch nicht kennt, für den ist dieser bereits im Februar diesen Jahres in Freising gehaltene Vortrag eine hervorragende Einführung. Lehmann schafft es, historische Makro-Zusammenhänge einleuchtend zu erklären, ohne jemals in den üblichen akademischen Jargon zu verfallen (wie ich es manchmal tue – allerdings aus anderen Gründen).

Ich komponiere und Harry Lehmann macht die Theorie dazu … gut, das ist natürlich stark übertrieben und reichlich narzisstisch, aber als ich 2012 erstmals Bekanntschaft mit Harrys Gedanken machte, kam es mir schon ein wenig so vor, also ob da zwei Bachläufe, die bisher in verschiedenen Tälern munter vor sich hin geplätschert hatten, plötzlich zusammenflössen, um sich zu einem etwas mächtigeren Strom zu vereinen. Danke, Harry!

Postskriptum: Idee für einen eigenen Vortrag: „Komponieren ohne Noten“

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