Satellit über Küstenlinie, 2018

Der offizielle Foto-Feed der NASA erfreut immer wieder mein hungriges Auge. Dieses besonders gelungene Exemplar stammt übrigens vom deutschen Kosmonauten Alexander Gerst. Originalpost vom 10. Dezember 2018:

Die Adresse des Feeds ist hier. Zur Handhabung von RSS-Feeds empfehle ich den ganz ausgezeichneten und ganz kostenlosen Standalone-Reader QuiteRSS.

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2 Kommentare zu „Satellit über Küstenlinie, 2018

  1. Lob an den Blogbetreiber für sein hervorragendes Timing!
    In diesen Tagen, in denen der Chinesen Suche nach Leben hinter dem Mond
    (manchmal hab‘ ich den Eindruck, dass es dort mindestens genauso überbevölkert – nicht bevolkert! – sein dürfte wie im Ballungsraum Beijing, also welche wirklich neue Erkenntnis soll diese Suche jetzt für die VR China bringen? 😉 und außerdem wissen wir ja seit Iron Sky, wer sich dort tummelt)
    noch einen wesentlichen Bestandteil der Radionachrichten bildet, veranlasst mich die – formal völlig korrekte – Bezeichnung von Herrn Alexander Gerst als „Kosmonaut“ zu der einen oder anderen Anmerkung, weil ich nie richtig verstanden habe, warum man nun die einen „Kosmonauten“ heißt und die anderen „Astronauten“
    (jedenfalls zu Zeiten, als es nur die einen und die anderen gab, die ab und zu mal ne Rakete ins All geschossen haben – da soll es auch einen Wettlauf gegeben haben).

    Mittlerweile gibt es ja noch weitere Nationen, die sich für die Verhältnisse der Schwerelosigkeit interessieren, Nein falsch! die es auch können!, und dementsprechend noch einige „-*nauten“ mehr
    (siehe Wikipedia unter dem deutschen (!) Oberbegriff „Raumfahrer“:
    „Ein Raumfahrer (auch Weltraumfahrer) ist ein Teilnehmer an einer bemannten Expedition in den Weltraum. Der erste Raumfahrer war im Jahr 1961 Juri Gagarin. Je nach Raumfahrtorganisation bezeichnet man Raumfahrer auch als Astronauten (z. B. NASA, ESA, CSA, JAXA) oder Kosmonauten (Sowjetunion, Roskosmos/Russland). Die chinesische Raumfahrtorganisation verwendet in englischsprachigen Berichten meistens die Bezeichnung Astronaut,[1] teilweise aber auch die Bezeichnung Taikonaut, gelegentlich auch Kosmonaut (bzw. cosmonaut). Seltenere Namen sind Spationauten (in Frankreich), Angkasawan (in Malaysia), Austronauten (ironisch in Österreich) und Vyomanaut oder Wiomanaut (in Indien).“).

    Mir ist da nämlich die Sichtweise des ESA-Chefs sehr angenehm, der aktuell die Chinesen für ihre Mondfahrt lobt und die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit bei der Erforschung des Weltalls hervorhebt. Und unter dieser Prämisse ist es dann – ich bin überzeugt, auf Zustimmung zu stoßen – völlig Bockwurst, ob jetzt ein „Astro-„, „Austro-„, „Kosmo-„, „Spatio-“ oder „Taikonaut“ ein sehenswertes Foto geschossen hat, welches Erwähnung in diesem Blog erfährt!

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  2. @Volker: Danke für deine ausführlichen Einlassungen. Ja, den Gerst habe ich natürlich in voller Absicht einen Kosmonauten genannt, schließlich wurde er mit russischer (genauer: sowjetischer) Technologie hochgeschossen. Ich interpretiere deine ironiegetränkten Zeilen zu den national differierenden Berufsbezeichungen von RaumfahrerInnen so, dass dir das alles letztlich auf den Keks geht im Sinne von: Es gibt ebensowenig einen US-amerikanischen Weltraum wie es einen russischen Kosmos gibt.

    Aber seien wir realistisch: Alle raumfahrenden Nationen sehen ihre Unternehmungen immer auch als Territorialgewinn. Allianzen wie im Falle der ISS scheinen mir – leider – mehr oder weniger strategische Gründe zu haben. Bin aber optimistisch, dass sich auch hier globales Denken durchsetzen wird eines Tages.

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