David Foster Nass (1 von 4): Just curious (flickr 2009-06-08)

Natürlich fällt einem zu dieser Arbeit als erstes René Magritte ein. Nass ist einer jener Digitalfotografen, bei denen mir egal ist, wie viel da gephotoshoppt wurde: Der fotografische „Realismus“ scheint mir bei diesem Künstler der Bildidee stets untergeordnet zu sein. Man könnte auch von Gehaltsästhetik sprechen. In diesem Sinn sind Fosters Arbeiten pseudo-realistisch oder sogar – im technischen, also nicht abwertend gemeinten Sinn – Pseudo-Fotografie.

Zum Fotostream des Künstlers geht’s hier.

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2 Kommentare zu „David Foster Nass (1 von 4): Just curious (flickr 2009-06-08)

  1. @k&g: Richtig beobachtet, ich tendiere zur Treue. Außerdem sehe ich die Weltsicht ja auch als konstruktive Filterblase (=Selektionswerkzeug). Neuheit um der novelty willen gibt’s hier nicht. Stattdessen soll allmählich eine „Marke“ entwickelt werden (hier scheint mir das ansonsten verhasste, weil häufig deplatziert verwendete neoliberale Werberwort einmal zu passen).

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