Jerry Saltz über Gehaltsästhetik

Nicholas Galanin „White Noise American Prayer Rug“ (2017)

Subject matter is as important a formal feature of art as form itself as a primary carrier of change and newness. My wife, Roberta Smith, boils it down to “Subject matter is the new form, good and bad.”

Jerry Saltz: The New Whitney Biennial Made Me See Art History in a New Way | www.vulture.com 2019-05-14

Anm.: Mit ist klar, dass subject matter eher mit „Thematik“ oder „Gegenstand“ übersetzt werden sollte. Aber ein präziseres Gegenstück zum deutschen Wort „Gehalt“ scheint es nicht zu geben.

3 Kommentare zu „Jerry Saltz über Gehaltsästhetik

  1. @k&g: Aber Dada hat sich definitv nicht herkömmlicher Formen bedient, um damit neue Gehalte zu transportieren. Im Gegenteil, Dada suchte nach neuen Formen (Collage, Performance etc.), um die Eigenart des damaligen Lebensgefühls auszudrücken. Bis heute ist Dada eher als künstlerische Ausdrucksform bekannt, weniger als Form „engagierter“ Kunst (obwohl viele DadaistInnen natürlich auch politisch engagiert waren, man denke nur an Helmut Herzfeld aka John Heartfield):

    Dadaistische Agitationskunst von Helmut Herzfeld aus dem Jahr 1932

    Liken

  2. Von Dada kenne ich nur einige versprengte Exponate (etwa Fountain (Duchamp)), mehr interessierte mich seinerzeit der Surrealismus, über den ich auch – spät – eine Abhandlung gelesen habe.
    So weit verzweigt wie die dadaistische Bewegung sicher war, lässt sich wohl kein einheitliches Bild zeichnen, wie ebenso vom Surrealismus.

    Liken

Kommentieren:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s