«The well-tuned sonata» for piano, 2019 (ePlayer realization)

MIDI-Editoren Sekaiju (kuzu), MidiEditor (M. Schwenk), MIDIPLEX (Stas’M)
Temperierung nach La Monte Young (wird in der Kompositionsnotiz erläutert), mehr dazu auf der Homepage von Kyle Gann
Microtonal MIDI Software Harmonic, PianoTuner (F. Nachbaur)
Sample-Bibliothek Yamaha „Salamander“
Sample-Renderer sforzando
Faltungshall Anchorage Tunnel

Kompositionsnotiz

Grafische Darstellung der in meiner «Well-tuned sonata» verwendeten Klavierstimmung, die der Musik ihre charakteristische Färbung gibt. Die orangefarbene Linie markiert die Art und Weise, wie hierzulande üblicherweise Instrumente gestimmt werden („gleichschwebend“), die blaue die im Stück verwendete, deutlich abweichende Stimmung („well-tuned“). Die horizontale Achse bezeichnet die 12 Tonstufen inkl. Oktave (also z. B. C – Cis/Des – D – Dis/Es – E – F – Fis/Ges – G – Gis/As – A – Ais/B – H – C), wobei der Grundton (1) bei meiner Stimmung Eb ist, die vertikale Achse markiert die Intervalle in Cents (100 Cent entsprechen einem gleichschwebend temperierten Halbtonschritt, z. B. dem Intervall F – Fis). – Nebenbemerkung: Bizarrerweise fällt Youngs Skala an zwei Stellen – von Stufe 5 nach 6 und von Stufe 10 nach 11 –, statt zu steigen, wie man es gewohnt ist, d. h. das Gis auf dem Klavier klingt tiefer als das G und das Cis tiefer als das C. Das allein war für mich eine psychedelische Erfahrung und das meine ich nicht ironisch.
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