Handlauf, 2010

Die Formvollendetheit dieses trivialen Alltagsobjekts lässt mich an die Bedeutung des ästhetischen Blicks beim frühen Wittgenstein denken:

Ist das das Wesen der künstlerischen Betrachtungsweise, daß sie die Welt mit glücklichem Auge betrachtet?

Ludwig Wittgenstein: Tagebücher 1914–1916, Eintrag vom 20.10.1916 (Ausschnitt)

3 Kommentare zu „Handlauf, 2010

  1. Mir kommt das gute Stück bekannt vor, aber das tut nichts zur Sache.
    Hier ist ein Anfang und ein Ende. Aber das Ende kann ja der Anfang sein, wenn man hochschreitet.
    Beide Enden müssen beide Bewegungen , hoch und runter, begünstigen. Das ist nicht trivial zunächst einmal.
    Mich gemahnt das Ganze generell an das Design von BRAUN. Dieses diskutierte ich mal mit einem Freund.

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    1. @k&g: Ich habe gegenüber der funktionalistischen Ästhetik ja durchaus ambivalente Gefühle. Einerseits gibt es, vor allem bei kleineren Objekten, diese spontane Zustimmung wie im Foto oben, andererseits, bei kompletten Wohnungseinrichtungen oder gar Hochhäusern, diesen Kälteschauder. Und ich denke mal, dass es vielen Menschen so geht.

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