Flusser zu den Folgen der Naturalisierung ästhetischer Prozesse

Wir sind die erste oder die zweite Generation, die beginnt, eine Theorie der Kreativität zu ahnen. Wir sind vielleicht die Ersten, die nicht mehr nur empirisch, sondern auf exakten Theorien fußend, Informationen manipulieren. Infolgedessen stehen wir einer Explosion der Kreativität gegenüber. Vilém Flusser: „Bochumer Vorlesungen“, 1991 (S. 26) Der Blogbetreiber meint Wer sich für den … Weiterlesen Flusser zu den Folgen der Naturalisierung ästhetischer Prozesse

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Steve Reichs „Quartet“ (2013) samt einiger Überlegungen zu Minimal music und Minimal art allgemein

Neues vom Altmeister der Minimal music. Seine erste Arbeit aus den Zehnerjahren, die mir begegnet. Reich arbeitet sich hier in meinen Ohren ein weiteres Stück in Richtung Narrativität vor, will sagen, prozessuale bzw. permutative Strukturen mögen zwar weiterhin kompositionstechnische Grundlage dieser Musik sein, aber sie hört sich mehr und mehr wie eine Abfolge von diskreten … Weiterlesen Steve Reichs „Quartet“ (2013) samt einiger Überlegungen zu Minimal music und Minimal art allgemein

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«Ein Tag (2004)» für Melodieinstrumente, 2005 rev. 2020 (ePlayer-Realisierung)

00:00 „Morgen (erst mühsam, dann forciert)“ – 05:12 „Vormittag (zerstreut)“ – 09:20 „Mittagspause (Idyll)“ – 13:16 „Nachmittag (produktiv)“ – 17:14 „Feierabend und beginnende Nacht“ Sample-Bibliotheken Vienna Symphonic Library Special Edition, Smolken’s Double Bass MIDI-Editoren MidiEditor (M. Schwenk), MIDIPLEX (Stas’M), Sekaiju (kuzu), Cubase Faltungshall Large Stanford Stairwell Kompositionsnotiz 2005 «2004» is a chamber music composition for 2 … Weiterlesen «Ein Tag (2004)» für Melodieinstrumente, 2005 rev. 2020 (ePlayer-Realisierung)

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Was ist eigentlich „gute Musik“?

Gehaltsästhetik nach Harry Lehmann Seit meiner Lektüre von Harry Lehmanns Kunstphilosophie „Gehaltsästhetik“ 2015 geht mir das Buch nicht mehr aus dem Kopf. Zentrale These des Buches war ja die Feststellung eines postmodernen Moments im Fortgang der Künste („Alles schon mal dagewesen!“), dem mit einer gehaltlichen Aufladung der Werke unter utilitaristischer bzw. pragmatischer Nutzung aller nun … Weiterlesen Was ist eigentlich „gute Musik“?

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David Foster Nass (1 von 4): Just curious (flickr 2009-06-08)

Natürlich fällt einem zu dieser Arbeit als erstes René Magritte ein. Nass ist einer jener Digitalfotografen, bei denen mir egal ist, wie viel da gephotoshoppt wurde: Der fotografische „Realismus“ scheint mir bei diesem Künstler der Bildidee stets untergeordnet zu sein. Man könnte auch von Gehaltsästhetik sprechen. In diesem Sinn sind Fosters Arbeiten pseudo-realistisch oder sogar … Weiterlesen David Foster Nass (1 von 4): Just curious (flickr 2009-06-08)

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