Software der Woche : KW 16 : XMPlay (Audioplayer)

qmmp nervte schließlich doch zu sehr, also habe ich mich erneut nach einem Desktop-Audioplayer als Ersatz für das tote Winamp seligen Angedenkens umgesehen. Schließlich stieß ich auf das hier:

xmporig

Nun, sieht scheußlich aus – winzige Typo, helle Schrift auf dunklem Grund (=> Augenschmerzen), viel zu viele winzige Knöpfchen, Reglerchen und Schalterchen unklarer Funktion, trashiger Pseudo-3D-Look – aber ich habe ja mittlerweile gelernt, das Funktionalität und Design bei modernen Desktop-Audioplayern entkoppelt sind, also suchte und fand ich ein Design, das mir zusagte:

Der XMPlay-Skin NeverStop – Scroller – HiDPI von Bahamondes & Furan auf derselben Zoom-Stufe wie der Screenshot oben: ordentlich große dunkle Schrift auf hellem Grund, nur wenige Bedienelemente, deren Funktion klar erkennbar ist, flache Ton-in-Ton-Optik.

Schon besser. Was die Funktionalität betrifft, nur so viel: Kann alles, was qmmp kann, aber es hakelt nicht so (zumindest nicht auf meinem System). Hier die vier wichtigsten Punkte:

  1. random repeat Spielt eine Playlist endlos in zufälliger Reihenfolge ab.
  2. configurable crossfader Die Titel einer Playlist können ineinander übergeblendet werden, wobei die Dauer des Überblendvorgangs frei gewählt werden kann. XMPlay bietet ein Intervall von einer bis 20 Sekunden an 🙂
  3. configurable playlist display Ich will selbst bestimmen, welche Daten über die aktuell laufende Musik auf meinem Desktop angezeigt werden. Mit XMPlay kann man das frei konfigurieren (siehe den letzten Screenshot).
  4. OptimFROG support Unterstützt das obskure, aber coole Audioformat OptimFROG, das ich seit neuestem zur Archivierung meiner Kompositionen verwende. OptimFROG komprimiert WAVE-Dateien verlustfrei wie bsp.weise FLAC, produziert aber kleinere Dateien 🙂

Publiziert durch Ian Luck aka un4seen developments
Getestete Version 3.8.3.4 (2018)
Getestet unter Windows 7 Home Premium Service Pack 1 64-Bit
Download Location http://www.un4seen.com/xmplay.html
Nerdizität (0 – 10) 2
Preis kostenlos

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Software der Woche : KW 16 : XMPlay (Audioplayer)

Mehr Lebensfreude durch digitale Bevormundung

Die Bevormundung durch anonyme digitale Mechanismen ist ein Quell ständiger Demütigung: So wurde vor einigen Tagen die DRM-Autorisierung meines eBook-Readers ohne Angabe von Gründen widerrufen, so dass ich meine bereits vor langer Zeit ordnungsgemäß bezahlten eBooks auf diesem plötzlich nicht mehr lesen konnte. Ich wurde aufgefordert, meine E-Mail-Adresse und ein ellenlanges kryptisches Passwort, welche ich auf einem anderen Gerät, das ich zufällig dabei hatte, gespeichert hatte, manuell einzugeben. Das nützte aber nichts, denn der eBook-Reader muss online sein, um die Autorisierung erneut durchführen zu können. Also ging ich online und musste den ganzen Sch… anschließend nochmals eingeben.

Es folgte eine gigantische Software-Aktualisierung, die ich mich – mittlerweile komplett genervt und eingeschüchtert – nicht mehr abzulehnen traute. Seitdem hängt sich das Gerät jedesmal auf, wenn man in den Ruhezustand schalten will…

Mehr Lebensfreude durch digitale Bevormundung

Update meiner Homepage stefanhetzel.de und das Ende einer alten Frage

Meine gute alte Homepage stefanhetzel.de, die lange vor dem Aufkommen von Weblogs, nämlich bereits im Jahr 2000 enstand, bedurfte einmal wieder einer Aktualisierung:

Das neue Gesicht meiner alten Homepage. Klick aufs Bild führt dorthin.

In den letzten Jahren fragte ich mich immer wieder mal, ob es dieses Web 1.0-Relikts überhaupt noch bedarf, lassen sich doch auch innerhalb eines Content Management System (CMS)-basierten Weblogs wie diesem hier beliebig viele klassische Webseiten anlegen, deren Funktionalität der auf meiner handgestrickten (Nerd-Info: mit PSPad und HTML TiDy) Homepage in nichts nachsteht … na ja, außer dass sie werbefrei sind natürlich.

Schließlich beschloss ich folgende Doppelstrategie:

  1. Zeitlose Inhalte wie mein Lebenslauf, mein Werkverzeichnis und Ähnliches bleiben exklusiv auf der Homepage und werden dort auch weiter gepflegt.
  2. Die übrigen alten Seiten bleiben ebenfalls online, werden aber „eingefroren“, d. h. nicht weiter aktualisiert und mit dem Vermerk „This Web 1.0 webpage is no longer maintained, but will remain online for historical reasons.“ versehen.
Golden days of hand-coded webpages: Meine 18 Jahre alte „Urseite“ midi.html mit herunterladbaren Standard MIDI Files eigener Kompositionen, gebastelt mit ausschließlich autodidaktisch erworbenen HTML- und CSS-Kenntnissen, hach… As time goes by.

Die alte Frage, was nun eigentlich besser ist, die totale ästhetische und inhaltliche Kontrolle einer zeitraubend erstellten, kostenpflichtigen, werbefreien Standalone-Website oder das hurtige Raushauen von Blog-Artikeln und Webseiten auf einer gut vernetzten, werbegestützten Plattform, beim dem man zwar von einem bedienerfreundlichen CMS unterstützt wird, dessen Funktionalität man aber nicht wirklich versteht und auch nicht wirklich beeinflussen kann, hat sich damit für mich erledigt. Die Antwort lautet auf gut systemtheoretisch: „Funktionale Ausdifferenzierung!“

Statusmitteilung

Jenseits der Digital Audio Workstation

[Aktualisiert 2018-03-05]

Schon seit vielen Jahren pflege ich auf meiner Homepage eine kommentierte Liste in englischer Sprache mit Software, die ich gerade beim Komponieren verwende. Dabei handelt es sich nicht um eine der üblichen Zusammenstellungen von „Lieblings-Apps“ zu einem bestimmten Themengebiet, von denen das Netz überquillt (und die zweifellos nützlich sind, wenn man sich gar nicht auskennt), sondern um die Quintessenz persönlicher Auseinandersetzung mit einer ganz beträchtlichen Menge von Musik-Software. Für jede gelistete Software könnt ihr ruhig 6 bis 7 weitere Anwendungen annehmen, die es nicht in die Liste geschafft haben.

hp
Bitte auf das Bild klicken, um auf meine Homepage zu gelangen.

Eine integrierte Digital Audio Workstation (DAW), also die Art von Anwendung, die die digitale Musikproduktion aller Genres weiterhin dominiert, werdet ihr dort allerdings nicht finden. Aber warum?

Ein Blick zurück: Angefangen mit der rechnerbasierten Musikproduktion habe ich vor über 15 Jahren sehr wohl mit einer Freeware-DAW namens Massiva (kennt heute keiner mehr), einem wunderbar übersichtlichen, leicht zu handhabenden Programm, von dessen MIDI-Funktionalität ich massiv (pardon) profitierte. Autor Jørgen Aase war mit diesem Stand der Dinge aber offenbar nicht zufrieden und bettete Massiva in ein umfassenderes Programmkonzept namens energyXT ein. Und dann war ich draußen, denn mit der „Technizität“ dieser Weiterentwicklung kam ich partout nicht zurecht.

Einen ähnlich guten MIDI-Sequenzer wie Massiva kannte ich damals nicht und so sah ich mich gezwungen, zu einer der „großen“ DAWs zu wechseln. Irgendwo las ich, dass Cubase den besten MIDI-Support hat, also legte ich mir hoffnungsvoll die damals aktuelle Light-Version Cubase SE zu. Das war schon ein schwererer Brocken, mit gefühlt unendlich vielen Optionen vor allem im Audio-Bereich, die mich zwar neugierig machten, die ich aber letztendlich doch nicht nutzte. Außerdem gab mir Cubase im Gegensatz zu Massiva das ständige Gefühl, etwas falsch zu machen.

Und so erwischte ich mich irgendwann dabei, mehr Zeit mit Grübeleien über das „richtige“ Handling dieser Software zu verbringen als mit der kreativen Arbeit. Etwas überspitzt gesagt: Das DAW-Prinzip der technischen Integration hatte bei mir zur kreativen Desintegration geführt. Damals schrieb ich das meiner „Dummheit“ zu. Mittlerweile weiß ich, dass die meisten Menschen, die keine besonders ausgeprägte Affinität zu ingenieursmäßigem Denken haben, ihre liebe Not mit hochintegrierten DAWs hatten und haben.

Aus dieser Not heraus begann ich erneut, nach kleinerer und leichterer Software zur Lösung der anstehenden Aufgaben zu suchen. Nach einigem Umherirren im WWW fand ich schließlich in den Weiten der Filehosting-Dienste SourceForge und GitHub, wo mehr oder weniger professionelle ProgrammiererInnen aus aller Welt ihre Arbeit öffentlich teilen, was mein Herz begehrte.

Heute nutze ich Cubase kaum noch*. Ich habe festgestellt, dass es – zumindest meinem – kreativen Workflow zuträglicher ist, der Reihe nach mit überschaubaren Komponenten zu arbeiten und deren Output nachträglich sozusagen zusammenzukleben. So gelang es mir – Stück für Stück und ganz allmählich – mich von der einschüchternden Dominanz der DAW und vor allem dem lähmenden Gefühl der Dummheit zu befreien, was dann auch meiner Produktivität gut tat.


* Wenn es um die Koordination von MIDI-basierten Klängen mit Audioaufnahmen geht, führt allerdings weiterhin kein Weg daran vorbei.
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Jenseits der Digital Audio Workstation

PostmodernistInnen und VulgärfeministInnen den Garaus machen

Es ist eine wahre Freude, der Kunsthistorikerin Camille Paglia und dem Psychologen Jordan B. Peterson dabei zuzuhören, wie sie sowohl pseudo-avantgardistischen postmodernistischen SpießerInnen als auch wohlstandsverwahrlosten FeministInnen den Garaus machen. Paglia wird nicht müde, den wahren spirit der 1960er-Jahre – exaltation! cosmic consciousness! Jung! – gegen seine postmodernen UsurpatorInnen – hopelessly derivative midgets! – leidenschaftlich zu verteidigen. Peterson pflichtet ihr in seiner schüchternen und grüblerischen Art bei und macht sich dabei zum Anwalt fragiler Männlichkeit, ohne aber jemals (Ich habe genau aufgepasst!) etwas wirklich Reaktionäres zu äußern.

Argumentativer Höhepunkt des Gesprächs ist für mich Paglias – zweifellos zugespitzte – Aussage, Feminismus bedeute für sie, „das Recht zu erkämpfen, möglicherweise vergewaltigt zu werden.“ Bis in die frühen 1960er-Jahre, so berichtet sie, mussten Studentinnen um 23 Uhr im Heim sein, während für ihre männlichen Pendants keine Sperrstunde galt. Als Argument für diese Ungleichbehandlung kam von der Heimleitung: „Das geschieht nur zu eurem Schutz. Ihr könntet ja vergewaltigt werden.“ Sie und ihre Kommilitoninnen hätten es schließlich geschafft, diese Sperrstunde für Frauen abzuschaffen.

Zugewinn von Freiheit, so Paglia, gehe immer mit vermehrter Verantwortlichkeit einher. Viele junge Frauen, denen sie heute begegne, hätten diesen Zusammenhang aber offenbar nicht verstanden oder vergessen oder verdrängt und wollten bsp.weise einfach kein Problem darin sehen, in Shorts, ohne Büstenhalter und mit Kopfhörern abends allein durch den Stadtpark zu joggen.

Damit will sie, so interpretiere ich das, nicht sagen, diese Frauen seien selbst Schuld daran, wenn sie sexuell attackiert würden (so würden Reaktionäre bzw. Erzkonservative argumentieren), vielmehr sei es einfach heuchlerisch von diesen in der Regel gebildeten Frauen, die archaischen männlichen Jagd- und Sexualinstinkte, die sie mit einem derartigen Verhalten herauslockten und die der durchschnittlich westlich zivilisierte und psychisch gesunde Mann in der Regel unter Kontrolle habe, aber eben nur dieser, mutwillig derart auszublenden. Sei dann erst einmal ein Verbrechen geschehen, hätten sie ja auch kein Problem damit, dies sofort und pauschal als Folge von allgegenwärtiger und unausrottbarer toxic masculinity zu verurteilen.

So zu argumentieren, so Paglia sinngemäß, sei jedoch lediglich pseudo-feministisch, da hier jegliche stets mit Unannehmlichkeiten und Lustverzicht verbundene Verhaltenskontrolle den maskulinen Agenten auferlegt werde, während ihre femininen Gegenstücke immer und jederzeit machen dürften, was ihnen gerade in den Sinn komme. In meinen Worten: Wenn irgendwas schief geht zwischen den Geschlechtern, ist automatisch der basal fehlkonstruierte Mann Schuld. Eine solche Weltsicht nenne ich – in Analogie zum eingeführten Begriff Vulgärmarxismus – gerne Vulgärfeminismus.

Trotz einer Laufzeit von über 100 Minuten hat der Dialog fast keine Redundanzen und – aber das liegt natürlich zu einem Gutteil einfach an Paglias Temperament, das Gottseidank nicht rein intellektueller Natur ist – unterhält durchgehend, ohne jemals wirklichzu verflachen.

Und wer jetzt meint, hier quatschten nur zwei verbitterte, marginalisierte Akademiker im Elfenbeinturm und niemanden interessiert’s, sollte sich mal die Zugriffe auf dieses erst vor eineinhalb Wochen publizierte Video ansehen.

Derzeit (2017-10-14, 07:18) werden knapp eine halbe Million verzeichnet.

Ich habe diesen Artikel zeitgleich in meinem Community-Blog beim Freitag veröffentlicht. Die Debatte dazu lässst sich hier verfolgen.

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PostmodernistInnen und VulgärfeministInnen den Garaus machen

Software der Woche : KW 30 : CintaNotes

Wer nach gehaltvollen Artikeln im Netz sucht und nicht nur lesen, sondern auch Abschnitte aus ihnen markieren will, um diese später an geeigneter Stelle samt korrekter Quellenangabe irgendwo zu zitieren, kennt das Problem: Wie und wo die Links speichern, ohne die Übersicht zu verlieren?

Alexander Schachramanjans Software CintaNotes löst dieses Problem für mich seit Jahren sehr zufriedenstellend:

CintaNotes bei der Arbeit: Im Internet gefundener Text (hellgrau rechts unten) lässt sich mit Ctrl+F12 in die Software kopieren, wobei sich CintaNotes den Link merkt (hier: motherboard.vice.com). Weiterhin lässt sich jedem so gespeicherten Textschnipsel ein Schlagwort zuordnen, um ihn später leichter wiederzufinden (Spalte ganz links).

Mittlerweile verwende ich CintaNotes auch, um Zitate aus eBooks zu katalogisieren, was noch besser funktionieren würde, wenn es endlich ein plattformunabhängiges Protokoll für Positionsangaben in eBooks gäbe*. So bleibt einem nur übrig, unter „Remarks“ Sachen wie „Kapitel 5, Abschnitt 34“ einzutragen 😦

Es existiert auch eine Bezahlversion der Software, aber die kostenlose Variante ist für meine Bedürfnisse vollkommen ausreichend und Schachramanjan bombardiert einen auch nicht mit Spam, nach dem man sie heruntergeladen hat (also zumindest mich nicht).

Veröffentlicht von Alexander Schachramanjan
Getestet unter Windows 7 Home Premium Service Pack 1 64-Bit
Download Location http://cintanotes.com/download/
Nerdizität (0 – 10) 3
Preis kostenlos


* Ein Desiderat, auf das nicht oft genug hingewiesen kann, liebe Industrie! Einigt euch, bei MIDI hat’s ja auch irgendwann geklappt.

Damit endet die montägliche Reihe "Software der Woche". Hier eine Auflistung aller Artikel. Wie hat euch die Reihe gefallen?

Software der Woche : KW 30 : CintaNotes

Software der Woche : KW 28 : QuiteRSS (Feedreader)

Mit RSS ist es so eine Sache. Die Einen halten es für das wichtigste Dateiformat des Internets nach HTML, die Anderen haben nie davon gehört.

RSS steht für Really Simple Syndication und ist ein Dateiformat für Web-Feeds. Ein Web-Feed ist eine Technik zur Veröffentlichung von Änderungen auf Websites, Blogs, Videokanälen, Podcasts etc. Im Unterschied zu Benachrichtigungen per E-Mail geht die Initiative zum Nachrichtenempfang bei Web-Feeds vollständig vom Empfänger aus, der den Feed abonniert hat.

Ihr interessiert euch für mehr als eine Website. Vielleicht auch für mehr als 10. Oder mehr als 50. Wie behaltet ihr die Aktualisierungen dieser Seiten im Blick? Ihr abonniert den Feed der jeweiligen Seite via RSS. Haltet auf der euch interessierenden Seite Ausschau nach diesem Symbol:

Es gibt eine Menge Websites, die zwar abonnierbar sind, sich – aus welchen Gründen auch immer – dieses Symbol aber sparen. Deshalb ist es sinnvoll, die Open Source-Erweiterung „RSS-Abonnement“ für Chrome zu installieren (gibt’s vermutlich auch für andere Browser). Dann erscheint immer, wenn eine Website einen RSS-Feed anbietet, oben rechts in der Browserzeile das RSS-Symbol.

Klickt drauf und ihr seht sowas:


Alles, was hier interessiert, ist die Adresse (URL) in der Browserzeile ganz oben. Diese bitte kopieren und in den Feedreader QuiteRSS über Datei / Hinzufügen / Feed einfügen. Dann seht ihr sowas:

QuiteRSS verarbeitet die Rohdaten aus der vorhergehenden Abbildung und macht sie humanly readable, exakt so, wie bsp.weise Firefox eine HTML-Datei verarbeitet. Nur ist ein RSS-Feed dynamisch, d. h. wenn ihr im QuiteRSS-Menü auf Feeds / Feed aktualisieren geht, wird die jeweils letzte Änderung der Webseite als neue Zeile nachgeladen.

Diverse Feeds lassen sich in einer Baumstruktur organisieren…

…was erneut unübersichtlich werden kann.

Abhilfe schafft eine Filterung, die bsp.weise nur neue und / oder noch nicht gelesene Feeds anzeigt:

Findet man gewisse Nachrichten lesenswert, hat aber gerade keine Zeit, markiert man sie mit „Wichtig“ und findet sie über das Kategorienfenster links unten problemlos im Meer der Benachrichtigungen wieder.

RSS scheint seine beste Zeit längst hinter sich zu haben. QuiteRSS ist nach meinem Kenntnisstand einer der letzten browser-unabhängigen Feedreader, der noch weiterentwickelt wird. Einer der Gründe dafür liegt vermutlich im „Independent“-Charakter des Formats. Es erlaubt bsp.weise, YouTube- oder Instagram-Kanäle (legal) zu abonnieren, ohne dass der jeweilige Provider das mitbekommt, d. h., ohne dass man sich beim jeweiligen Provider einloggen muss. Man muss nicht einmal Mitglied werden.

Die Feed-Format für YouTube-Kanäle sieht so aus:

https://www.youtube.com/feeds/videos.xml?channel_id=CHANNEL_ID

Für Instagram-Feeds gilt folgende Syntax…

https://websta.me/rss/n/USERNAME

…wobei websta.me ein Drittanbieter aus Singapur ist, über den ich nichts weiter weiß. Dort steht lediglich This product uses the Instagram API but is not endorsed or certified by Instagram. Das Abonnement von Instagram-Feeds ohne Smartphone ist so aber in jedem Fall prinzipiell möglich 🙂

Veröffentlicht von Aleksey Khokhryakov
Getestet unter Windows 7 Home Premium Service Pack 1 64-Bit
Download Location https://quiterss.org/
Nerdizität (0 – 10) 3
Preis kostenlos

Software der Woche : KW 28 : QuiteRSS (Feedreader)