Update meiner Homepage stefanhetzel.de und das Ende einer alten Frage

Meine gute alte Homepage stefanhetzel.de, die lange vor dem Aufkommen von Weblogs, nämlich bereits im Jahr 2000 enstand, bedurfte einmal wieder einer Aktualisierung:

Das neue Gesicht meiner alten Homepage. Klick aufs Bild führt dorthin.

In den letzten Jahren fragte ich mich immer wieder mal, ob es dieses Web 1.0-Relikts überhaupt noch bedarf, lassen sich doch auch innerhalb eines Content Management System (CMS)-basierten Weblogs wie diesem hier beliebig viele klassische Webseiten anlegen, deren Funktionalität der auf meiner handgestrickten (Nerd-Info: mit PSPad und HTML TiDy) Homepage in nichts nachsteht … na ja, außer dass sie werbefrei sind natürlich.

Schließlich beschloss ich folgende Doppelstrategie:

  1. Zeitlose Inhalte wie mein Lebenslauf, mein Werkverzeichnis und Ähnliches bleiben exklusiv auf der Homepage und werden dort auch weiter gepflegt.
  2. Die übrigen alten Seiten bleiben ebenfalls online, werden aber „eingefroren“, d. h. nicht weiter aktualisiert und mit dem Vermerk „This Web 1.0 webpage is no longer maintained, but will remain online for historical reasons.“ versehen.
Golden days of hand-coded webpages: Meine 18 Jahre alte „Urseite“ midi.html mit herunterladbaren Standard MIDI Files eigener Kompositionen, gebastelt mit ausschließlich autodidaktisch erworbenen HTML- und CSS-Kenntnissen, hach… As time goes by.

Die alte Frage, was nun eigentlich besser ist, die totale ästhetische und inhaltliche Kontrolle einer zeitraubend erstellten, kostenpflichtigen, werbefreien Standalone-Website oder das hurtige Raushauen von Blog-Artikeln und Webseiten auf einer gut vernetzten, werbegestützten Plattform, beim dem man zwar von einem bedienerfreundlichen CMS unterstützt wird, dessen Funktionalität man aber nicht wirklich versteht und auch nicht wirklich beeinflussen kann, hat sich damit für mich erledigt. Die Antwort lautet auf gut systemtheoretisch: „Funktionale Ausdifferenzierung!“

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Statusmitteilung

Mein Fotoarchiv 2017 ist online

Wer noch mal nachsehen möchte, was ich vergangenes Jahr so alles an Fotoarbeiten hier in der Weltsicht gepostet habe, bekommt hier die kompakte Übersicht.

Bitte auf den Screenshot klicken, um auf die Seite zu gelangen.

Motive waren u. a. Ochsenfurt, Rügen, Chemnitz, Kongresshalle Berlin, Tagpfauenauge (Schmetterling), Freiberg / Sachsen, Oeggtor Residenz Würzburg, Peitz / Brandenburg, Cottbus und Eisschollen auf dem Main. Ihr könnt sowohl auf der Übersichtsseite als auch auf den Einzel-Fotoseiten kommentieren. Ich freue mich über euer Feedback.

Wer wissen will, was bisher fotomäßig in 2018 geschah, geht hierher.

Statusmitteilung

2 Geburtstagsgeschenke, die ich mir selber mache

Zum heutigen fünfzigsten mache ich mir selber zwei Geschenke:

Baldwin
Ein ganz prächtiger kleiner Baldwin-Flügel mit geschmackvoll angepasster Klavierbank.

01 Nein, ich habe mir keinen Flügel angeschafft, vielmehr möchte ich mit diesem Foto auf die, äh, Neu-Einspielung* meiner Klavierkomposition „Feierabend“ hinweisen, mit der ich sehr zufrieden bin:

Das hier so prächtig erklingende Instrument sieht aller Wahrscheinlichkeit nach so oder so ähnlich aus wie das oben abgebildete. Mehr dazu hier.

02 Ich habe mir einen weiteren, resümierenden Text zum Thema „Meine mentale Gesundheit“ geleistet, an dem ich seit Ende Mai werkle und der immer mal wieder umgearbeitet und ergänzt wird. Vielleicht wird er niemals fertig, das macht aber nichts. Er ist nicht Teil des Blogs, sondern auf einer Webseite innerhalb meines WordPress.com-Accounts hinterlegt, gehört also sozusagen zum „Rückgrat“ der Weltsicht. Kommentare gerne dort.


* will sagen: alternative Realisierung

2 Geburtstagsgeschenke, die ich mir selber mache

Filterblasenpflege 2016-05-26

Es wurde mal wieder Zeit, meine Blogroll* zu aktualisieren:

Neuzugänge

  • Wild Dueck 14-tägige Kolumne des Heidelberger Mathematikers und Publizisten Gunter Dueck, der eine Art „Harald Lesch der Netzgemeinde“ ist, will sagen, ein durch und durch mathematisch-naturwissenschaftlicher Kopf, dem die Menschen aber nicht wurscht sind.
  • Guillaume Paoli Der Berliner Philosoph mit französischem Migrationshintergrund äußert sich immer wieder mit spitzer Zunge zu Themen wie Gentrifizierung und Digitaler Observanz. 2007 schrieb er den besten mir bekannten Text über das sog. „Prenzlschwabenphänomen„. Sehr** lesenswert!

Einstweilige Stilllegungen

  • Filterrauschen (Dennis Eckhardt & Stefan Lischewski). Grund: Inaktivität 😦
  • Ausgewuchtet (Erich S. Hermann). Grund: Inaktivität 😦

* Die Blogroll findet sich in der Seitenleiste der Weltsicht, die sichtbar wird, wenn man die drei horizontalen Balken ganz oben rechts anklickt. Dann ein wenig nach nach unten scrollen. Die Links sind nach den Kategorien „Freunde“, „Kunst“ (derzeit unbesetzt), „Kunstmusik“, „Philosophie“, „Politik“, „Würzburg“ und „Wissenschaft“ sortiert und umfassen auch Homepages, Podcasts und Videokanäle. Bitte um Rückmeldung, falls das bei euch nicht funktioniert.
** Korrektur 2016-05-26T09:28:38: Bin Paolis Glosse grade noch mal durchgegangen. Sie ist doch eher auf unterhaltsame Weise bösartig als tatsächlich analytisch. Deswegen wurde das „sehr“ gestrichen .
Filterblasenpflege 2016-05-26