Zwei Vorankündigungen zum Thema Drum and Bass

Logo des einschlägigen englischen Labels Moving Shadow aus den 1990er-Jahren

Ich laboriere schon eine ganze Weile an einem Essay über Drum and Bass rum und höre deshalb die ganze Zeit diese Musik, deren Blütezeit in den 1990er-Jahren ich mangels anderweitigem Interesse nicht mitbekommen hatte. Aus diesem Grund widme ich hiermit die kommende (Arbeits-)Woche diesem so interessanten Genre und werde die Weltsicht von Montag bis Freitag mit fünf in meinen Ohren exemplarischen Tracks bespielen. Ab übernächsten Sonntag, also dem 20. September, und die vier Sonntage darauf folgt dann der Essay zum Thema.

Bis dahin kann sich die geneigte Weltsicht-Leserin die Zeit mit dem folgenden, erst wenige Monate alten staubtrockenen Dokumentarfilm von Bailey Hyatt über diese in Deutschland weiterhin nur Eingeweihten bekannte, seit Beginn der 1990er-Jahre vor allem in England vor sich hindümpelnde, aber scheinbar dann doch irgendwie nicht wirklich so richtig total totzukriegende Art Elektronischer Musik, den ich meinen geschätzten LeserInnen nicht vorenthalten will, vertreiben:

Viel Spaß mit dem ganzen Zeuch wünscht euch der

Blogbetreiber (S.H.)

Neue Reihe: VLMI (Visualizing Lieberose for Melody Instruments)

(SH) Gras (Lieberose), 2002

Die Kammermusik-Suite «Lieberose» verlangt nach einfachen, klaren, gegenständlichen visuals, die nicht von der Musik ablenken. Ich hab da mal was vorbereitet. Für die kommenden vier Samstage hier in der Weltsicht.

Viel Vergnügen wünscht

der Blogbetreiber

Neue Reihe: VoEM (Visualizing my own Electroacoustic Music)

Zdeněk Sýkora (1920 – 2011) [Titel und Enstehungsjahr der Arbeit unbekannt, ca. 1970er-Jahre]
Vor allem während des vergangenen Elektroakustischen Jahrs 2019 enstanden 10 Visualisierungen eigener elektroakustischer Kompositionen, der zwar alle schon mal hier in der Weltsicht präsentiert wurden, aber mensch kann sie sicherlich auch mehrmals genießen. Vielleicht werden sie sogar besser 😉

Unter Visualisierung von Musik verstehe ich das exakte Gegenteil von Musikvideo, d. h. das (bewegte) Bild ist hier komplett dem Ton unterworfen, es soll zur Musik hinführen und nicht von ihr ablenken. Weswegen die visuellen Elemente denn auch meist abstrakte Formen annehmen, die so elementar sind, dass man Alles und Nichts in sie hineininterpretieren kann. Was nicht heißt, dass sie beliebig sind bzw. sie sind so beliebig wie LeWitts Gitterbilder oder Sýkoras Liniengeflechte. Die berühmt-berüchtigten, mehr oder minder konkreten Bilder im Kopf (Sonnenuntergang am Meer etc.), die Musik auslösen kann, müsst ihr dann schon selber haben 🙂

Die Reihe beginnt morgen und wird jeweils am Samstag fortgeführt.

Viel aurales wie visuelles Vergnügen wünscht

der Blogbetreiber

Hinweis: Lektüretagebuch

sheldon
Foto der überaus beeindruckenden Alice Sheldon (1915-1987), die stets unter dem Pseudonym James Tiptree Jr. publizierte und der wir folgenden unsterblichen Satz verdanken: „We know the men do better with a female along, not only for physiological needs but for a low-status noncompetitive servant and rudimentary mother figure.“

Wer’s noch nicht mitbekommen hat, die Weltsicht hat sei ca. 3 Jahren ein Sub-Blog, in dem ich meine aktuellen belletristischen Lektüren sudelbuchartig, also ins Unreine geschrieben, frei Schnauze, frisch von der Leber weg etc. dokumentiere und auch manchmal ein wenig kommentiere. Regelrechte Rezensionen sind das nicht, die werden auch weiterhin im Haupt-Blog erscheinen.

Mein Lektüretagebuch findet sich im Hauptmenü oben unter „Projekte“, hier ist ein Direkt-Link. Die letzten Eintragungen drehen sich um Romane von Vernor Vinge, Dietmar Dath, James Tiptree Jr., B. Sriduangkaew und Anja Kümmel.

Viel Spaß beim Lesen (und Kommentieren!) wünscht der

Blogbetreiber

Vorankündigung: News from the Funky Underground

Nachdem hier vorletzte Woche mit Modajis Brasilectro-nahen Arbeiten Musik der Jahrtausendwende gefeaturet wurde, die auch schon wieder als historisch bezeichnet werden kann, werde ich kommende Woche ausschließlich Tracks präsentieren, die in oder nach 2018 publiziert wurden.

Da für mich seit der Jahrtausendwende kein neuer (sub-)kultureller Musikstil mehr erkennbar ist 1 , habe ich einfach (na ja, Arbeit war’s schon 2 ) aktuelle Sachen aus den Bereichen Techno, Dubstep und Breakbeat herausgeklaubt, die mir nachhaltige Freude bereiteten bzw. bereiten und wünsche euch in der Folge ebenfalls viel Freude damit. Nächsten Montag geht’s los.

Wer’s gar nicht erwarten kann, schaut sich bitte die Tags zu diesem Artikel an, da werden schon mal alle KünstlerInnen genannt.


 

1 Das meine ich ernst und habe auch eine Idee dazu, warum das so sein könnte. Außerdem lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber kommt mir nicht mit Grime und Trap.

 

2 Auf jeden hier präsentieren Track hatte ich ca. 10 anzuhören, die mir nicht präsentationswürdig erschienen.