Bradley G. Munkowitz: „Napali Coast, July 2018 (DSF1701-2)“

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Quelle

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„Versteckt“ (Fotoarbeit von Gerhard Mehler)

Wie schafft das der Gerhard bloß immer wieder, Wesen, die uns so fremd sind, so zu fotografieren, dass die Bilder uns nahegehen? Und ich meine jetzt „nahegehen“ nicht im Sinne von „mit dem Makro fotografieren“, falls dir, lieber V., da schon der entsprechende Kalauer auf den Lippen liegen sollte.

Originalpost 2019-01-19. Zum Blog von Gerhard aka Kopf und Gestalt geht’s hier.

«Player Piano Sonata 2018», visualized

Generatoren midiplayer3 (ax_pokl), Ken Burns Slideshow (changb0wen)
Filter [Host] Audio Waveform Visualization [Shotcut]
Referenzen Der Reiter und der Bodensee (Ballade von Gustav Schwab 1826), Organum decaulum (Buchillustration nach einer Idee von Athanasius Kircher 1650), Koyaanisqatsi (experimenteller Dokumentarfilm von Godfrey Reggio 1982, [Ausschnitte])
Video-Editoren Movie Maker, Shotcut

Visualisierungsnotiz

I Mythos (Gustav Schwab) Die Welt wird erzählt | erzählte Welt | Musik untermalt die Erzählung der Welt. Dieser Modus war von den repetitiven Gesängen und Geräuschen der Schamanen bis Gustav Schwab (19. Jhdt.) vorherrschend und ist es – in der Populärkultur (Girl meets Boy) – bis heute.

II Logos (Athanasius Kircher) Die Welt wird erklärt | erklärte Welt | Musik repräsentiert eine abstrakte (logische, religiöse, wissenschaftliche, ästhetische, …) Ordnung, die selber nicht von dieser Welt ist. Das fängt mit Leonin und Perotin an und zieht sich hin bis John Cage, der das Kunststück schaffte, selbst noch den Zufall zum Ordnungsprinzip umzufälschen. Kirchers Vision einer Weltorgel liegt zeitlich ungefähr in der Mitte zwischen Notre-Dame-Epoche und Neuer Musik.

III Speed (Godfrey Reggio) – Konstruktion einer Welt | Weltkonstruktion | Musik konstruiert eine mögliche Welt, dabei sowohl mythologische wie logische Elemente integrierend. Reminiszenz an einen Kinofilm, der mich und Teile meiner Generation sehr stark prägte. Reggio hält stets die Balance zwischen knabenhafter Faszination an der Hypertrophie aller Dinge und ambivalenter Angstlust angesichts einer möglichen Apokalypse. Da habe nicht nur ich mich ertappt gefühlt.

Mehr zur Musik.

Visualisierungen

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