Schopenhauer der Woche : KW 46 : Vergnügungsreisen machen unglücklich

Tätigkeit, etwas Treiben, oder nur Lernen ist zum Glück des Menschen notwendig. Er will seine Kräfte in Tätigkeit setzen und den Erfolg dieser Tätigkeiten irgendwie wahrnehmen. […] Darum fühlt man sich auf langen Vergnügungsreisen dann und wann sehr unglücklich.

Arthur Schopenhauer: „Eudämonologie“, 1860 (S. 49)

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Schopenhauer der Woche : KW 42 : Wahre Selbsterkenntnis schützt vor Unzufriedenheit mit sich selbst

Haben wir, wie unsere guten Eigenschaften und Stärken, so unsere Fehler und Schwächen ein für alle Mal deutlich erkannt, dem gemäß uns unser Ziel gesteckt und über das Unerreichbare uns zufrieden gegeben; so entgehen wir dadurch am sichersten, so weit es unsere Individualität zulässt, dem bittersten aller Leiden, der Unzufriedenheit mit uns selbst, welche die unausbleibliche Folge der Unkenntnis der eigenen Individualität, des falschen Dünkels und daraus entstandener Vermessenheit ist.

Arthur Schopenhauer: „Eudämonologie“, 1860 (S. 36 – 37)