Der Jazzpianist in der Röhre

O.k., der referierende Neurowissenschaftler will auch unterhalten und die Aussagekraft des medical imagings (hier besser: MIDIcal imaging) mag begrenzt sein (Führe ich Tätigkeit a aus, leuchten die Hirnregionen b, c, d und e auf, über deren Funktionalität, geschweige denn Interdependenz, ich aber nichts Genaues weiß. Was ist gewonnen?), aber der Ansatz scheint mir der richtige zu sein – wenn man auch das Gefühl hat, dass hier mit Schrot auf Mikroben geschossen wird (was Limb freimütig zugibt).

Aber zugegeben: Allein das Bild eines Jazzpianisten, der, auf dem Rücken liegend, live im funktionellen Magnetresonanztomographen auf einem MIDI-Keyboard improvisiert, ist das Video wert. Deswegen hier noch mal ein Extra-Foto dieses bemerkenswerten Arrangements:

MIDIcal imaging
Der Vortrag stammt aus dem Jahr 2010.

Der Jazzpianist in der Röhre