Hirst, Lehmann und der Gehalt – und was keinesfalls passieren sollte

Weiterhin lesenswert: Harry Lehmanns kunstphilosophisches Buch Gehaltsästhetik aus dem vergangenen Jahr, das ich die Ehre hatte, lektorieren zu dürfen 🙂 In Bezug auf Damien Hirsts Skulptur The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living (1991) schreibt der Autor auf Seite 207:

Die Haiskulptur führt exemplarisch vor, über welche beiden Negationen die gehaltsästhetische Kunst aus der Konzeptkunst hervorgegangen ist. Die selbstbezüglichen Konzepte werden durch gehaltvolle Konzepte ersetzt und die Anästhetik wird durch eine gehaltsspezifische Ästhetik überwunden. In diesem Sinne wirkt die Konzeptkunst wie ein Katalysator für eine gehaltsästhetische Wende in den Künsten.

Folgendes aber sollte auf keinen Fall passieren:

Illustration: Christoph Niemann
Hirst, Lehmann und der Gehalt – und was keinesfalls passieren sollte