David Foster Nass (2 von 4): Ishihara (flickr 2010-01-12)


Meine aktuelle Lieblingsarbeit dieses pseudo-realistischen Fotografen, auch, weil sie an Verwandtes von Co-Blogger mr.boredom denken lässt. Wie immer muss man mindestens zweimal hinsehen, um mitzubekommen, dass es hier gerade nicht um street photography geht, sondern eher um Radikalen Konstruktivismus.

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David Foster Nass (1 von 4): Just curious (flickr 2009-06-08)

Natürlich fällt einem zu dieser Arbeit als erstes René Magritte ein. Nass ist einer jener Digitalfotografen, bei denen mir egal ist, wie viel da gephotoshoppt wurde: Der fotografische „Realismus“ scheint mir bei diesem Künstler der Bildidee stets untergeordnet zu sein. Man könnte auch von Gehaltsästhetik sprechen. In diesem Sinn sind Fosters Arbeiten pseudo-realistisch oder sogar – im technischen, also nicht abwertend gemeinten Sinn – Pseudo-Fotografie.

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