Who the f*** was J Majik? … (3 von 3)

Auch dieser Track weist sowohl vom Mix her als auch harmonisch ein paar Brüche auf, die ihn in meinen Ohren deutlich über das komplett abgefuckte Genre Drum and Bass hinaustragen. Weiß nicht mal, ob das J Majik 1997 bewusst war. Egal, lauschen und genießen:

Who the f*** was J Majik? … (2 von 3)

Einerseits weiß mich, was bei Electronica selten genug und speziell bei Ambient quasi niemals der Fall ist, die Harmonik von „Elysian Fields“ die ganzen sechs Minuten lang zu interessieren und, ja, mitunter sogar zu überraschen. Andererseits gibt mir das in diesem Kontext unerwartete und kompetent gespielte jazz piano gegen Ende den Rest. Ausgezeichnet.

Who the f*** was J Majik? … (1 von 3)

Ok, ein unverschämt gut aussehender und verwegen dreinschauender junger Mann offenbar, seinen bürgerlichen Namen kenne ich dank Discogs jetzt auch, aber warum entdecke ich ausgerechnet jetzt, dass er 1997 – Drum and Bass hin, Ambient her – mindestens drei Tracks zustandebrachte, die mich vom Sitz hauen?

„Switch back“ nutzt eine Arrangement-Technik, die ich schon bei A Certain Ratio selig sehr zu schätzen wusste: Die Schichtung extrem heterogenen Materials, das zudem gar nicht mal besonders gut aufeinander zu reagieren scheint, aber dann irgendwann doch eine Art erregender höherer Einheit bildet (akustische Doppelbelichtung).

Mendelayev der Woche 1 von 3: „Awakening“ (2010)

Mendelayev
Schon vor einigen Jahren entdeckte ich in meiner stets wieder neu aufflammenden Begeisterung für das kurzlebige 1990er-Jahre Electronica-Subgenre Drum and Bass den russischen Musiker Mendelayev, der in seinen besten Arbeiten ganz heterogene Sensibilitäten („Zärtlichkeit“, „Härte“) zu einer sehr eigenwilligen Mischung amalgamiert.

Also die kommenden drei Montage 3 exemplarische Beispiele seines Schaffens (die Visuals sind nicht von ihm, die YouTube-Uploads auch nicht):