Duke Ellington and His Orchestra: „Satin Doll“

An diesem Film ist vieles bemerkenswert:

  • der spaßige „Aufwach-Break“ des Drummers bei 0:55
  • das komplett ramponierte Instrument des Bassisten ab 1:27
  • Ellingtons ungefällige Harmonisierung seines eingängigen Themas während seines Solos ab 1:21 (das er sich allerdings mit dem Kontrabassisten teilt); weiterhin habe ich das dumpfe Gefühl, dass der Cutter hier einen ziemlich groben Schnitt gemacht hat)
  • die völlig un-poppige Dramaturgie des Ganzen (es wird zum Schluss hin immer ruhiger)
Duke Ellington and His Orchestra: „Satin Doll“

Duke Ellington and His Orchestra: „C Jam Blues“

Köstlich, wie Posaunist Joe Nanton bei 1:41 so tut, als würde er aus einem Nickerchen erwachen:

 

Ok, der Film ist natürlich durchchoreographiert wie ein Ballett – macht aber irgendwie nix, finde ich. Unterhaltsam ist’s allemal, und zwischen den Einstudiertheiten scheint mir immer mal wieder der echte Schalk durchzublicken, oder?

Duke Ellington and His Orchestra: „C Jam Blues“