«Dem Erhabenen (würfelwurf 4)», 2019


Audio-Material Coagula (Image Synth)
Audio-Editor Audacity 2.3.1
Audio-Effekte Paulstretch, Vocoder, Random Amplifier, Tiefpassfilter, Change Pitch, Ramp Panning, Fader

Kompositionsnotiz

(SH) Königstuhl (Rügen) 03, 2010
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«Gesang der Primaten (würfelwurf 3)», 2019

Audio-Material Tetra (Softsynth)
Audio-Editor Audacity 2.3.1
Audio-Effekte Hochpassfilter, Chimes Delay, Ringmodulator, Hochpass-Delay, Tiefpassfilter, Kompressor

Kompositionsnotiz

(SH) Primaten im Gegenlicht, 2011
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«Letzte Signale (würfelwurf 1)», 2019

Ein Spektrogramm der Komposition, das mit mit Sonic Visualizer erstellt wurde.

Audio-Material Tetra (Softsynth)
Audio-Editor Audacity 2.3.1
Audio-Effekte Chimes Delay, Vocoder, Random Panning, Hochpassfilter, Kompressor, Fader

Kompositionsnotiz

(SH) MiG, 2013
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„Würfelwürfe“ – sechs elektroakustische Rekompositionen


Die kommenden sechs Samstage gibt’s hier meine „Würfelwürfe“. Zu ihrem Titel kam diese Reihe elektroakustischer Fabrikationen durch die prominente Verwendung des Zufalls als Gestaltungsmittel, sei es in Form von David R. Skys (er Ruhe in Frieden) Chimes Delay in den Würfen 1 bis 3, sei es durch die Verwendung von zufallsbasierter Lautstärke- und Panoramamanipulation in den Würfen 4 bzw. 5, oder durch den Einsatz von Skys Audio Selection Sequencer 2, der ebenfalls Zufallsparameter beinhaltet, im Wurf #6.

Als Basismaterial (deswegen „Rekompositionen“) dienten mir elektroakustische Abfälle aus den Nullerjahren, die mit den Software-Synthesizern Tetra, ChaoSynth und Coagula erstellt wurden. Die Stücke sollten ca. 6 Minuten lang werden. Meistens habe ich etwas überzogen, dafür reichte es beim Wurf #6 nicht einmal für 3 Minuten.

Ich hatte mir vorgenommen, die Stücke „spielerisch, abenteuerlich, lustig, unverhofft, verblüffend, schön, kurzweilig“ (Tagebuchnotiz) zu gestalten, was aber herauskam, klang durch die Bank düster, aggressiv, chaotisch, retro-futuristisch und bedrohlich (analog der Divergenz von Vorsatz und Ausführung bei der Reihe science fiction). Führe dies auf den entsprechenden Charakter des Basimaterials zurück, das meine schöpferischen Kräfte offenbar in diese Richtung lenkte. Das Bemerkenswerte dabei ist, dass mich diese Divergenz nicht störte, denn das Ergebnis erfreute dennoch meine Ohren.

Hoffentlich auch die euren wünscht

der Blogbetreiber

«The Collection (Meta-Soundscape 1)», 2019

Spektrogramm der Komposition, erstellt mit Sonic Visualiser
Audio-Material Soundscapes 30, 31, 32, 33, 34 und 35
Audio-Editor Audacity 2.3.1

Kompositionsnotiz

Es handelt sich um eine Collage aus Material der sechs Soundscapes, die ich während der ersten Jahreshälfte aus Aufnahmen von Klangerzeugern der Musikinstrumentensammlung der Uni Würzburg erwirtschaftet habe. Die selbstgestellte Aufgabe bestand darin, möglichst viel von diesem Material zu einer Meta-Soundscape von ca. 12 Minuten Dauer zu verarbeiten. Zusätzlich hatte ich mir die Beschränkung auferlegt, lediglich neu zu arrangieren, ohne das Material weiter elektroakustisch zu bearbeiten. – Die angepeilte Dauer wurde schließlich knapp gerissen, dafür konnten aber tatsächlich ca. drei Viertel des Materials am Ende sinn- und effektvoll untergebracht werden. „The Collection (Meta-Soundscape 1)“ ist Oliver Wiener in Dankbarkeit gewidmet.

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«invaders (science fiction 3)», 2019


Audio-Material Chaosynth, Tone Loop (Steven Jones)
Audio-Editor Audacity 2.3.1
Audio-Effekte Change Pitch (Audacity Built-In), Hyperexp (Steven Jones), Ramp Panning, Random Panning, Stereo Delay (David R. Sky), Vocoder (Edgar Franke)

Kompositionsnotiz

Chaosynth war ein mit Zellulären Automaten arbeitender Software-Synthesizer, dessen Output mitunter musikalisch herausfordernd war. Anders gesagt, er klang „interessant“, aber nicht besonders musikalisch. Deswegen landeten einige der damals (2006/7) generierten Schnipsel gleich im virtuellen Abfall. Einen davon konnte ich jetzt sinnvoll verwenden und gesellte ihm einen „Tone Loop“ aus elementaren Wellenformen hinzu, der den einen oder die andere vielleicht ganz entfernt an frühen Techno (allerdings ohne Beat) erinnern mag.

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