Coolness zweiter Ordnung

Bei der Lektüre eines Interviews mit der israelischen Soziologin Eva Illouz aus dem Jahr 2003 stach mir eine Passage ins Auge, die sehr gut die „Coolness zweiter Ordnung“ definiert, die mir für meine Alterskohorte, die Generation X (geb. 1963 – 1982), typisch zu sein scheint:

Einerseits wähnen sich die Leute über dem Klischee, weil sie so originell und kreativ sind, und zugleich wiederholen sie die Muster der Konsumkultur. […] Eben dann, wenn man das macht, was alle anderen tun, fühlt man sich besonders originell und kreativ. Diese Position ist nicht ohne Pathos.

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Coolness zweiter Ordnung

Bude über die Generation X

Die Jahrgänge des Nachkriegs, die bislang das Sagen hatten, waren noch von dem Gedanken geprägt, dass das Schlimme hinter ihnen lag. Die nach 1964 Geborenen hingegen haben das dumme Gefühl, dass das Schlimme erst noch kommt.

Aus einem Interview mit dem Soziologen Heinz Bude (SPIEGEL ONLINE 2014-10-06)

Generation X?

Bude über die Generation X