Guter Techno von Joy Orbison 3 von 3: „So Derobe“ (2010)


Joy Orbison?

Advertisements
Guter Techno von Joy Orbison 3 von 3: „So Derobe“ (2010)

Guter Techno von Joy Orbison 1 von 3: „Ladywell“ (2010)

Die nächsten drei Sonntage gibt’s hier Techno von einem bieder wirkenden weißen jungen Briten namens Peter O’Grady, der seit 2009 unter dem nom de guerre Joy Orbison oder auch Joy O publiziert.

Mr. O’Grady bei der Arbeit.

Orbisons Arbeiten haben alles, was ich von einem guten Techno*-Track erwarte: Intelligenten musikalischen Reduktionismus (der sich leicht und selbstverständlich anhören muss und gerade deshalb nicht leicht zu komponieren ist**), hypnotische Qualität, musikalischen Witz und das Gefühl, der / die Macher nimmt zwar seine Musik, nicht aber sich selbst überaus ernst.


Joy Orbison?


* bzw. Dubstep / Jungle / House / Drum & Bass …
** Als Faustregel kann gelten: Wenn man den Eindruck hat, bei einem Track könne noch irgend etwas weggelassen werden, wurde er vom Komponisten nicht gründlich genug durchdacht. Hat man hingegen den Eindruck, auch der nanokürzeste Sample sitzt da, wo er hingehört, um substanzielle Arbeit zu verrichten, d. h. zur Gesamtarchitektur des Stücks beizutragen, ist der Track gelungen. Bei Gradys Sachen habe ich – und das ist selten – durchgehend den zweiten Eindruck, chapeau!
Guter Techno von Joy Orbison 1 von 3: „Ladywell“ (2010)