SD Kelly über komponierende Algorithmen

At the moment, a machine can only do something much less interesting than what a person can do. It can create music in the style of Bach, for instance—perhaps even music that some experts think is better than Bach’s own. But that is only because its music can be judged against a preexisting standard. What a machine cannot do is bring about changes in our standards for judging the quality of music or of understanding what music is or is not.

Sean Dorrance Kelly: A philosopher argues that an AI can’t be an artist | technologyreview.com 2019-02-21

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SD Kelly über den Kult um die Künstliche Intelligenz

Human beings have, in the past, attributed great power and genius even to lifeless totems. It is entirely possible that we will come to treat artificially intelligent machines as so vastly superior to us that we will naturally attribute creativity to them.

Sean Dorrance Kelly: „A philosopher argues that an AI can’t be an artist“ | www.technologyreview.com 2019-02-21

Raab über KI

Aber wie soll es eine künstliche Intelligenz geben, wenn wir nicht wissen, was die natürliche ausmacht? […] Nach wie vor befinden wir uns im Kambrium der Intelligenz, und schon wollen wir diese durch Google ersetzen. Dabei müsste man nur an die eigene „Geworfenheit“ in prekären Situationen denken, um zu sehen, wie wenig wir über unsere Funktionsweise wissen. Noch bedenklicher ist, dass wir trotzdem … schon an der biologischen Substanz des Menschen herumdoktern, sodass die Gefahr besteht, diese so zu ändern, dass das menschliche Verhalten schließlich auf die (falschen statistischen) Theorien passen wird.

Thomas Raab: Für eine Einfühlung ins Ich, 2017 (S. 101)

Lem über „Rückwirkungen der Sapientisierung der Umwelt“

[Es ist] eine Tendenz der Zivilisation, was euch veranlasst, eure Lebensumwelt mit Künstlicher Intelligenz auszustatten. Sollte diese Tendenz sich noch wenigstens 100 Jahre lang fortsetzen, so werdet ihr selbst am Ende die dümmsten auf dem … Erdboden sein, und ihr werdet euch der Vernunft, deren Früchte ihr gleichzeitig genießt, entledigen […].

Stanisław Lem: „Also sprach GOLEM“, 1973 (S. 151)