Die tachistische Oberfläche des Mars

Und wieder ein offizielles NASA-Foto, das aussieht wie Informelle Kunst der 1950er-Jahre:

Ausschnitt aus dem Originalkommentar: „Erosion of the surface reveals several shades of light toned layers, likely sedimentary deposits, as shown in this image taken by the HiRISE camera on the Mars Reconnaissance Orbiter. The most recent geologic features are the narrow sand dunes snaking across the top of all the rocks.“

Und wer mir das nicht glaubt, möge sich ein innerhalb von 2 Minuten er-googeltes Belegbeispiel ansehen, ein titelloses Gemälde von Fred Thieler aus dem Jahr 1961 (Quelle):

thielerinformel

Originalpost des Marsfotos vom 11. Februar 2019. Die Adresse des Feeds „NASA image of the day“ ist hier. Zur Handhabung von RSS-Feeds empfehle ich den Standalone-Reader QuiteRSS.

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Sieht aus wie Roland Emmerich, ist aber NASA

Ich habe den Eindruck, die Fotografen der NASA nähern die Ästhetik ihrer Bilder ganz allmählich der von populären Science Fiction-Filmen an. Und das ist nicht zynisch gemeint, sondern eine nüchterne Feststellung, die mir angesichts dieses Bildes kam, das am 16. Oktober 2018 online ging.

Viewed from a window inside the cupola, the International Space Station’s „window to the world,“ the Japanese Exploration Agency’s H-II Transfer Vehicle-7 rendezvoused with the orbital complex after launching from the Tanegashima Space Center. At the time this image was taken on Oct. 11, 2018, the station was flying at an altitude of about 257 miles off the coast of Canada above the Gulf of St. Lawrence. [Originalkommentar]
Quelle: NASA