Iyer & Sorey: Improv 2017-04-13 (New York)

…und nun die beiden neuen Improv-Helden im Duett. Nicht wirklich herausragend, aber sehr gut:

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Iyer & Sorey: Improv 2017-04-13 (New York)

Vijay Iyer: „Autoscopy“ (2017)

Neben den hier bereits erwähnten Craig Taborn und Pat Thomas ist mir in den letzten paar Jahren vor allem ein neuer Stern am Improv-Pianistenhimmel aufgefallen: Vijay Iyer [wiedschäi eier], der erste mit bekannte indischstämmige Pianist, der es in diesem Bereich zu internationaler Anerkennung gebracht hat. Bisher konnte ich mich mit seinem einerseits leicht parfümierten, andererseits etwas hüftsteifem Spiel nicht wirklich anfreunden, aber das folgende Video hat das geändert. Er hat’s drauf:

Iyer hat auch Musikpsychologie studiert und kümmert sich – und das macht ihn nun wirklich zu einer Ausnahmeerscheinung – intensiv um eine kognitionswissenschaftlich fundierte Theorie der Improvisierten Musik*. Vor zwei Jahren hat er eine Reihe etwas zäher, aber durchaus inspirierter und vor allem allgemeinverständlicher YouTube-Videos zu diesem Thema publiziert, von denen ich in den kommenden Tagen und Wochen drei Stück hier präsentieren werde.


* Nerd-Info: im Rahmen der Thesen Embodied Cognition und Situated Cognition
Vijay Iyer: „Autoscopy“ (2017)