«Feierabend» für Klavier (ePlayer-Realisierung)

baldwinSoundfont Baldwin „City Piano“. Klavier-Enthusiast Joe Stevens – gepriesen sei sein Name – publizierte diesen Font im vergangenen Jahr in seinem Blog unter einer Public Domain License und schrieb dazu: „Every note is sampled in four velocity layers with per note release samples. I know because I did it myself. Baldwin pianos pop up in homes and churches all over the place, but are rarely sampled because they aren’t a prestige brand.“ Der Baldwin-Flügel hat eine außerordentlich weiche Klangfarbe, was mir ausgezeichnet zum intimen Charakter von „Feierabend“ zu passen schien. Tatsächlich ist mir kein anderes virtuelles Klavier mit einem derart unpolierten, durch und durch un-digitalen Sound bekannt. Dennoch klingt das Instrument nicht mulmig oder matt, sondern nährend und satt. Bemerkenswert sind auch die geschmackvoll mitgesampelten Saitenresonanzen, die man vor allem gegen Ende von „Feierabend“ gut heraushören könnte, verschmölzen sie nicht mit dem laangen Hall zu einem beglückenden Obertonfest.

Sample Player SynthFont2 mit „PanSpread“-Funktion. Der Originalfont ist in mono.

Faltungshall York Minster (Damian Murphy), unter Verwendung des VST-Plugins Freeverb3_Impulser2 (Host: Audacity 2.1.0)

Kompositionsnotiz

Die Komposition basiert auf dem PianoLog 2012-03-08 und wurde gegenüber einer früheren Fassung leicht gekürzt.

«Feierabend» für Klavier (ePlayer-Realisierung)

4 Gedanken zu “«Feierabend» für Klavier (ePlayer-Realisierung)

  1. @Dennis: Herzlichen Dank🙂 Ja, dieses Stück überrascht mich selbst immer wieder – wenn ich es denn einmal höre (es ist ja schon sehr ruhig – und macht mich auch ruhig, was sehr selten der Fall ist, wenn ich meine eigene Musik höre. Meistens wühlt sie mich auf oder ich denke mir: Das hätt’st jetzt aber besser machen können).

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  2. Gerhard schreibt:

    Das kennt jeder Künstler, ist aber in meinen Augen eine „Macke“.
    Und hilft eine Haltung, etwas perfektes erschaffen zu wollen, immer dem Kunststück, das entstehen soll?
    Übermotivation, so eine mir bekannte Lehre, kann im Sport (oder bei der zu erbringenden kreativen Leistung) geradezu das Scheitern befördern.

    Danke im übrigen für das schöne Stück.
    Feierabend jetzt!😉

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