Weltsicht aus der Nische

Bürger, Musiker, Komponist (autonom, aber vernetzt)

«the tunnel [ambient 12]»

Samples: SC-88 Pro, Sound Processing Software: GranuLab, Entstehungsjahr: 2004 / electronica

Der Track wurde ca. ein Jahr nach seiner Entstehung von Ralf Schuster einfühlsam visualisiert:

Bei wem das Video hakelt, der kann sich hier die mp4-Datei herunterladen (27 MB).

 

Death, visiting (2014)

Death, visiting (2014)

Jeff Jarvis über Deutschland als zuverlässige Heimstatt irrationaler Technologiepanik

I worry about Germany and technology. I fear that protectionism from institutions that have been threatened by the internet — mainly media giants and government — and the perception of a rising tide of technopanic in the culture will lead to bad law, unnecessary regulation, dangerous precedents, and a hostile environment that will make technologists, investors, and partners wary of investing and working in Germany.

Jeff Jarvis: “Oh, those Germans” (Blog-Artikel vom 23. Oktober 2014. Auslöser war diese Meldung)

Jeff Jarvis?

«HarpsiLog 1» für Cembalo (ePlayer-Realisierung)

 

Kompositionsnotiz (Selbstbeobachtung)
Das Ausgangsmaterial für diese Komposition war der PianoLog vom 15. März 2004, meinem ersten PianoLog überhaupt (Ein “PianoLog” ist eine freie Improvisation auf einem MIDI-Keyboard, auf dem Klavier-Samples liegen. Sie wird mit dem Konzept “Dies ist jetzt eine Echtzeit-Komposition” eingespielt.). Jedesmal, wenn ich diesen Log später hörte, fiel mir die Musik von William Byrd für das sogenannte “Virginal” (was nichts anderes ist als eine schlichte Spielart des Cembalos) ein. Das ist nicht weiter verwunderlich, gehören dessen “Pavans and Galliards” doch seit Jahrzehnten zu meiner Lieblingsmusik. Vielleicht – das weiß ich nicht mehr genau – hatte ich vor Einspielung des PianoLogs 2004-03-15 gerade Byrd gehört oder so.

Warum also nicht den PianoLog 2004-03-15 nach 10 Jahren zum HarpsiLog 1 umarbeiten? Gesagtgetan. Der Aufwand war nicht sonderlich groß, beachtet werden mussten lediglich

  • der geringere Tastenumfang eines Cembalos (hatte Oktavtranspositionen zu hoch bzw. zu tief liegender Töne zur Folge)
  • die Tatsache, dass ein Cembalo keine Anschlagsdynamik besitzt (hatte hier keine Veränderungen im Notentext zur Folge)
  • die Tatsache, dass ein Cembalo kein Haltepedal besitzt (ausgeglichen durch Veränderungen in der Stimmführung)

Realisiert habe ich die Musik mithilfe der Freeware GrandOrgue, auf der die ebenfalls kostenlos downloadbaren Samples eines französischen Cembalos aus dem frühen 18. Jahrhundert laufen.

“Improv 2014 (Peitz)” ist draußen…

…und in HD-Qualität bei Vimeo zu streamen bzw. herunterzuladen:

 

“Improv 2014 (Peitz)” ist eine 20minütige Filmdokumentation über das Selbstverständnis improvisierender Musiker, die ich mit dem Filmemacher Ralf Schuster während der diesjährigen jazzwerkstatt Peitz gedreht habe. Sie enthält Interviews mit Hamid Drake, Wayne Horvitz, Friedhelm Schönfeld und Gebhard Ullmann.

Nebenan bei Dennis Schütze gibt’s schon eine kleine Einschätzung:

Es wäre wünschenswert, dass die Filmdokumentation durch Aufführungen bei Festivals und Empfehlungen im Netz ein breiteres Publikum erreicht. Sollte für alle Musiker und Musikinteressierte lohnenswert sein, weil der Dokumentation ein seltener Einblick in eine manchmal etwas abseitig positionierte musikalische Kunstform gelingt.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 54 Followern an